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Marktbericht : Europas Aktien so teuer wie seit fünf Monaten nicht mehr

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Bild: F.A.Z.

Mit steigenden Aktienkursen sind die europäischen Börsen in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones Stoxx 600, der Index der 600 größten Aktien des Euro-Raumes, Großbritanniens und der Schweiz, kletterte auf ein Fünfmonatshoch.

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          Mit steigenden Aktienkursen sind die europäischen Börsen in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones Stoxx 600, der Index der 600 größten Aktien des Euro-Raumes, Großbritanniens und der Schweiz, kletterte auf ein Fünfmonatshoch. Angesichts des sinkenden Ölpreises ließen bei den Investoren die Befürchtungen nach, die Energiekosten könnten das Gewinnwachstum dämpfen. Insbesondere konjunktursensible Aktien waren gefragt. Der Euro Stoxx 50, der Standardaktien nur aus dem Euro-Raum umfaßt, schloß am Abend knapp ein Prozent höher bei 2823 Punkten. Um mehr als 4 Prozent legten zeitweise die Titel der spanischen Bank Banco Bilbao Vizcaya, des französischen Telekomausrüster Alcatel und der holländische Einzelhändler Ahold zu. Zu den wenigen Kursverlierern zählten ölsensible Werte wie Repsol und BASF. Bei Autowerten beflügelten Nachrichten aus den Vereinigten Staaten. Dort war der Absatz im September um 10 Prozent gestiegen.

          In Frankfurt verlor der Deutsche Aktienindex Dax am Nachmittag einen Teil seiner anfänglich hohen Gewinne. In der Spitze war der wichtigste deutsche Aktienindex bis auf 4059 Punkte geklettert. Schließlich schloß der Dax bei 4033 Punkten, was einem Zuwachs von knapp einem Prozent entsprach. Bei zyklischen Werten ragten Infineon heraus. Im Automobilsektor gewannen Daimler-Chrysler 1,8 Prozent, Bayerische Motoren Werke zogen 1,9 Prozent an. Bei BMW ist der Absatz in Amerika im September um ein Drittel gestiegen, angetrieben vom neuen sportlichen Geländewagen X3.

          Ein Plus von 0,5 Prozent auf 4681,8 Punkte verzeichnete der FTSE 100 der Börse London. Royal & Sun Alliance verteuerten sich ein Prozent. Moody's Investors Service hatte den Ratingausblick für den zweitgrößten britischen Sachversicherer von "negativ" auf "stabil" angehoben. Übernahmespekulationen beflügelten Bankenwerte. Der weltgrößte Finanzdienstleister Citigroup wolle im britischen Verbraucherbankengeschäft expandieren, schrieb eine Zeitung. Hingegen mußten Antofagasta 2,4 Prozent abgeben. Die Deutsche Bank senkte das Anlageurteil für den Kupferminenbetreiber auf "verkaufen".

          Der Schweizer SMI-Index rückte in Zürich um 1,3 Prozent auf 5601 Punkte vor. Unaxis Holding, Europas drittgrößter Chipausrüster, kletterten 3,4 Prozent, nachdem J.P. Morgan Chase die Aktien einiger amerikanischer Chipausrüster zum Kauf empfohlen hat. Bei Spezialchemiewerten kam Schubkraft vom niedrigeren Ölpreis.

          Kursgewinne gab es auch an der Börse Paris. Der Aktienindex CAC 40 festigte sich um ein Prozent auf 3767 Punkte. Alcatel legten zu, weil die Gesellschaft zusammen mit Motorola, Ericsson und Huawei Technologies den Zuschlag erhalten hatte, das erste private Mobilfunknetz Saudi-Arabiens aufzubauen. (ham./Bloomberg.)

          Bezugsrechte: Sixt (Bez.-Frist 28.9.- 11.10.), 23 zu 1 (Genußschein) : 100 Euro, 0,24 Euro.

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