https://www.faz.net/-gv6-6ndhm

Marktbericht : Dax zeigt sich gut gehalten

  • Aktualisiert am

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Freitag gut gehalten bis freundlich. Börsianer sprechen von einer Verschnaufpause nach dem Aufwärtstrend der vergangenen zwei Wochen. Der Blick der Anleger richtet sich auf die Unternehmensergebisse und hoffnungsvoll auf amerikanische Wachstumszahlen.

          Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Freitag gut gehalten bis freundlich. Börsianer sprechen von einer Verschnaufpause nach dem Aufwärtstrend der vergangenen zwei Wochen. Der Blick der Anleger richtet sich auf die Unternehmensergebisse und hoffnungsvoll auf amerikanische Wachstumszahlen.

          Am Nachmittag werden in den Vereinigten Staaten unter anderem die Zalen für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal veröffentlicht. Erwartet wird - ausgehend von einem schon tiefen Niveau - ein weiteres Minus von 1,5 Prozent, nachdem die Wirtschaft des Landes im ersten Quartal um 5,5 Prozent geschrumpft war.

          Der Dax liegt im frühen Handel mit einem Plus von 0,16 Prozent bei 5.369 Zählern, auch der MDax legt leicht zu, während der TecDax leichte Verluste hinnehmen muss. Im Dax liegen die Papiere von Daimler und Henkel mit Kursgewinnen von zwei Prozent vorne, während die AKtie von MAN, K+S und Siemens mehr als zwei Prozent nachgeben.

          Knapp behauptete Tendenz am Rentenmarkt erwartet

          Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit einer knapp behaupteten Tendenz. Nachdem die Rekordvolumen der Treasury-Auktionen in den Vereinigten Staaten verdaut seien, stünden in den Vereinigten Staaten zum Wochenausklang wieder Konjunkturdaten im Vordergrund, heißt es bei der HSH Nordbank im Morgenkommentar. Die Vorabschätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal werde zeigen, wie weit sich die amerikanische Wirtschaft nach drei Quartalen nachlassender Aktivität stabilisiert habe. Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vormonat werde allgemein erwartet. Die HSH Nordbank sieht den Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 120,86 und 121,88 Punkten.

          Euro klettert wieder über 1,41 Dollar

          Der Euro ist am Freitag wieder über die Marke von 1,41 amerikanische Dollar geklettert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,4126 Dollar. Ein Dollar war 0,7076 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,4053 (Mittwoch: 1,4104) Dollar festgesetzt. Händler begründeten den jüngsten Anstieg mit den wieder freundlichen Aktienmärkten. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung der Konjunktur hatte an den Aktien- sowie an den Rohstoffmärkten wieder für Auftrieb gesorgt. Neue Impulse könnten am Nachmittag amerikanische Konjunkturdaten liefern. Die Vorabschätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal wird aus Sicht der HSH Nordbank zeigen, wie weit sich die amerikanische Wirtschaft nach drei Quartalen nachlassender Aktivität stabilisiert habe.

          Aktien Tokio Schluss: Fest - Nikkei auf 10-Monatshoch

          Die Börse in Tokio hat am Freitag fest geschlossen. Der Nikkei-225-Index kletterte um 1,89 Prozent auf 10.356,83 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit zehn Monaten. Der breiter gefasste Topix stieg um 1,42 Prozent auf 950,26 Zähler. Insbesondere ein geringerer Verlust als erwartet bei Sony sorgte Händlern zufolge für Zuversicht.

          Aktien in Hongkong tendieren mittags fest

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Pläne der neuen Ministerin : Was die Bundeswehr braucht

          Die Streitkräfte müssen bereit und fähig für den Einsatz sein. Die bisherigen Bemühungen müssen deshalb fortgesetzt und verstärkt werden – daran wird man die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer messen.

          FAZ Plus Artikel: Forderungen der Hohenzollern : Die Selbstversenkung

          Der Prinz von Preußen fordert Werke, Wohnrecht, ein Museum. Was vordergründig wie ein Streit um Ohrensessel aussieht, ist ein Ringen um Deutungshoheit. Wurden die Hohenzollern missbraucht? Ein Gastbeitrag.

          Engpass bei Medikamenten : Wenn die Arznei nicht mehr zu haben ist

          Patienten im Rhein-Main-Gebiet bekommen immer häufiger nicht ihre benötigten Medikamente. Apotheker müssen manche Kunden aufgrund von Lieferengpässen wegschicken. Doch das Problem ist längst nicht mehr nur regional.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.