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Mammutprozess um Krypto-Betrug : Illegales Schneeballsystem mit OneCoin

  • Aktualisiert am

Auf dem Bildschirm eines Tablets sieht man in der App Coinbase die Kurse verschiedener Kryptowährungen. Bild: dpa

In Münster startet ein Prozess gegen die Hinterleute von OneCoin, nachdem Millionen Menschen auf den Erfolg vertrauten, aber Milliarden verschwanden.

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          OneCoin ist eine der größten Betrugsgeschichten der an Betrügereien nicht armen Geschichte von Digitalwährungen. Millionen Menschen fielen auf die Masche herein, der Wert einer digitalen Münze stieg von 50 Cent auf rund 30 Euro. Das Problem: Es gab nie eine Digitalwährung dahinter.

          OneCoin hat sich als ein illegales Schneeballsystem erwiesen – Anleger kauften Schulungspakete, in denen erklärt wurde, wie man OneCoins erhalten konnte. Auch 60 000 Deutsche hatten hier investiert. Der Schaden wird global auf vier Milliarden Dollar geschätzt – und der Betrug ging auch von Deutschland aus. Denn die Währung gegründet hat die sogenannte „Kryptoqueen“ Ruja I. Die Bulgarin ist im Schwarzwald aufgewachsen und seit Jahren spurlos verschwunden. Sie wird mit internationalem Haftbefehl gesucht.

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