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Legaler Insiderhandel : Kaufen, wenn die Chefs kaufen

Wer wissen will, ob Führungskräfte Aktien des eigenen Unternehmens kaufen, kann dies Online schnell einsehen. Aber hilft das dem eigenen Portfolio? Bild: dpa

Immer mehr Portale und Apps geben einen Überblick darüber, ob Vorstände oder Aufsichtsräte Aktien ihrer eigenen Unternehmen kaufen oder verkaufen. Doch ist dieser Handel auch ein guter Indikator für Anleger?

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          Wer die Aktie eines Unternehmens kauft, rechnet damit, dass der Kurs künftig steigt. Wer sie verkauft, geht davon aus, dass der Titel an Wert verlieren könnte. Diese Entscheidung treffen Anleger auf der Grundlage von Quartalsberichten der jeweiligen Unternehmen, sie hören sich Aussagen von Vorständen und Analysten an. Kurzum: Sie stützen ihre Bewertung auf öffentliche Informationen, die jeder Marktteilnehmer hat.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wie fair ist es aber, wenn ranghohe Mitarbeiter, Vorstände oder Mitglieder des Aufsichtsrates große Aktienpakete erwerben oder verkaufen? Schließlich haben sie einen ganz anderen Zugang zum Unternehmen. Sie führen im Hintergrund Gespräche über eine mögliche Übernahme, treffen wichtige Personalentscheidungen oder wissen um neue technologische Entwicklungen.

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