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Das Geld der EZB-Granden : Wie Lagarde und Weidmann ihr Geld anlegen

Das nennen Notenbanker locker: Der EZB-Rat trifft sich 2019 zur Klausur im Kronberger Schlosshotel. Bild: Lagarde / Twitter

Von konservativ und vorsichtig bis zu äußerst raffiniert: In einem Bericht verrät die EZB jährlich was Europas oberste Notenbanker mit ihrem privaten Geld so machen. Die Strategien im Rat der Zentralbank gehen dabei auseinander.

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          Ziemlich versteckt auf ihrer Internetseite, aber gleichwohl öffentlich berichtet die Europäische Zentralbank einmal im Jahr über ein interessantes Thema: Was machen Europas oberste Notenbanker eigentlich mit ihrem privaten Geld? Mit der Veröffentlichung der Depots aller 25 Mitglieder des EZB-Rats soll möglichen Kritikern der Wind aus den Segeln genommen werden, die argwöhnen könnten, die Notenbanker zockten heimlich mit Aktien und Anleihen auf ihre eigenen geldpolitischen Beschlüsse. Oder aber sie beließen beispielsweise die Zinsen nur deshalb so niedrig, um ihren verdeckten privaten Investments im Immobiliensektor den nötigen Rückenwind zu verleihen.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die diesjährige Liste zeigt eine breite Spanne an unterschiedlichen Anleger-Typen im EZB-Rat. Da gibt es den konservativen, vorsichtigen Sparer: Das Depot von Bundesbankpräsident Jens Weidmann beispielsweise ist recht überschaubar, es beschränkt sich auf zwei börsengehandelte Indexfonds (ETF): einen auf den deutschen Aktienindex Dax von der DWS-Marke Xtrackers mit den 30 hiesigen Standardaktien – und einen auf den MSCI World mit Aktien aus aller Welt.

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