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Kriminalitäts-Bekämpfung : Lack auf Geldscheinen verhindert Fingerabdrücke

  • Aktualisiert am

Auch die neuen Zehn-Euroscheine sind anders lackiert als die alten. Bild: dpa

Die neuen Fünf- und Zehn-Euroscheine sind haltbarer als die alten. Der Lack, der dafür verwendet wird, sorgt aber wohl auch dafür, dass kaum Fingerabdrücke bleiben. Zum Ärger der Polizei.

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          Auf den neuen Fünf- und Zehn-Euroscheinen lassen sich angeblich mit herkömmlichen Methoden keine Fingerabdrücke nachweisen. Die lackierten Oberflächen der neuen Scheine zeigten kaum Abdrücke, berichtet der „Focus“.

          Das Magazin beruft sich dabei auf die Deutsche Bundesbank und mehrere Landeskriminalämter. „Der Sachverhalt ist uns bekannt“, wird ein Bundesbank-Sprecher zitiert. Mehrere Polizeibehörden hätten sich schon im vergangenen Jahr gemeldet und von den Schwierigkeiten mit dem Lack berichtet, der die Scheine haltbarer machen soll.

          Dem Bundesbank-Sprecher zufolge arbeitet eine Bund-Länder-Gruppe der Polizei bereits „an neuen Verfahren, mit deren Hilfe Fingerabdrücke auf lackierten Banknoten kenntlich gemacht werden können“.

          Mit Fingerabdrücken lässt sich feststellen, ob ein Verdächtiger das Geld angefasst hat. An der Konzeption neuer Banknoten sind Polizeibehörden laut Bundesbank aus Sicherheitsgründen generell nicht beteiligt.

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