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Kurznachrichtendienst : Google heuert wohl Investmentbank an für Twitter-Kauf

  • Aktualisiert am

Twitter hat Probleme - Google eine Menge Geld, um sie zu lösen. Bild: Reuters

Geht der Kurznachrichtendienst Twitter im Google-Imperium auf? Die Hinweise werden konkreter.

          1 Min.

          Seit einige Zeit nun machen Spekulationen die Runde, wer den in Finanznöten steckenden Kurznachrichtendienst Twitter kaufen könnte. Angeblich prüft der Unterhaltungskonzern Disney, ob eine solche Übernahme für ihn Sinn macht. Ebenfalls im Gespräch ist das Technologieunternehmen Alphabet (Google).

          Nun ist bekannt geworden, dass Google angeblich ganz konkret die Investmentbank Lazard beauftragt hat, um eine Übernahme durchzurechnen. Das berichtet der Finanzdienst Bloomberg. Offenbar aus diesem Grund ist der Twitter-Aktienkurs am Freitagabend nachbörslich um beinahe 6 Prozent gestiegen.

          Als Grund für Googles Interesse an dem Kurznachrichtendienst gilt dessen Datenschatz. Alphabet wollte die Nachricht erst einmal nicht kommentieren.

          Twitter wiederum verzeichnet seit einiger Zeit schon stagnierende Nutzerzahlen und schreibt außerdem Verlust. Andere Dienste wie Facebook, Snapchat, Instagramm oder Whatsapp sind unlängst deutlich schneller gewachsen als Twitter. Der Dienst selbst hat die Investmentbank Goldman Sachs engagiert, um mögliche Käufe durch andere Unternehmen auszuloten, berichtet der amerikanische Finanzsender CNBC.

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