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IT-Störung : Kunden der Commerzbank kommen nicht an ihr Onlinebanking

  • Aktualisiert am

Bild: Carlos Bafile

Schon wieder plagt eine IT-Störung die Kunden der Commerzbank. Betroffen sind das Onlinebanking und das mobile Banking. Geldautomaten und Kartenzahlungen sollen wieder funktionieren.

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          Eine erneute IT-Panne macht den Kunden der Commerzbank zu schaffen. Unter anderem seien Geldautomaten und Kartenzahlungen betroffen, hatte das Geldhaus am Freitagmorgen auf Twitter mitgeteilt. Die Anmeldung zum Online-Banking sei eingeschränkt möglich. Die Bank arbeite an einer Lösung.

          Auf ihrer Internetseite und mit einem weiteren Tweet hat die Commerzbank inzwischen gemeldet, dass Geldautomaten und Kartenzahlungen wieder funktionieren. Es sei für Kunden aber weiterhin nur eingeschränkt möglich, sich in ihrem Onlinebanking einzuloggen.

          Davon ist auch die Commerzbank-App für Smartphones betroffen. Nutzer, die ihren Kontostand unterwegs per Mobilgerät abfragen wollen, erhalten folgende Meldung: „Entschuldigen Sie bitte. Leider liegt ein Fehler vor. Wir arbeiten bereits an einer Lösung. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.“

          Laut einem Bericht des Banken- und Finanznewsletters Finanz-Szene hatten Commerzbank-Kunden seit den frühen Morgenstunden weder online noch per App oder via Telefonbanking Zugriff auf ihre Konten. Nutzer erhielten die Meldung, es liege ein „technischer Fehler“ vor.

          Erst Anfang Juni hatte eine massive IT-Panne für viel Ärger bei Commerzbank-Kunden gesorgt. Damals konnten gut acht Stunden lang bei betroffenen Konten weder Lastschriften noch Überweisungen noch Daueraufträge verbucht werden. 

          Das passierte ausgerechnet am ersten Arbeitstag des Monats als viele Kunden auf ihre Gehalts- oder Rentenzahlungen erwarteten. Von der Störung damals nicht betroffen waren Kunden der ehemaligen Dresdner Bank, die 2008 von der Commerzbank übernommen wurde.

          Die Commerzbank ist nicht das einzige Kreditinstitut, bei dem immer wieder Pannen im Onlinebanking passieren. Grund für Störungen in den Computersystemen von Banken sind oft interne Fehler, wie Bafin-Präsident Felix Hufeld kürzlich berichtete. So können Aktualisierungen der Software über Nacht schief laufen oder Mitarbeiter irrtümlich falsche Daten in die Systeme eingeben.

          Auch kommt es vor, dass der Grund für Störungen bei externen Dienstleistern liegt, mit denen Banken zusammenarbeiten. Selbst wenn die Fehler schnell behoben werden, haben betroffene Kunden oft noch tagelang mit den Nachwirkungen der Störungen zu kämpfen.

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