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Krypto-Anlage : Ein Bitcoin kostet erstmals mehr als 20.000 Dollar

  • Aktualisiert am

Bitcoin und Co. lassen Notenbanken um ihr Geldmonopol bangen. Bild: Reuters

Nach dem guten Lauf der vergangenen Wochen hat die älteste Cyber-Währung nun erstmals die wichtige Marke durchbrochen.

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          Der Höhenflug von Bitcoin geht weiter: Die älteste und wichtigste Cyber-Devise übersprang am Mittwoch die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Dollar und stieg um mehr als vier Prozent auf ein Rekordhoch von 20.269 Dollar. Ende 2017 und in den vergangenen Wochen war der  Bitcoin an dieser Schwelle mehrfach gescheitert. 

          Die aktuelle Rally werde unter anderem von den Plänen des Zahlungsdienstleisters PayPal befeuert, Cyber-Devisen als Zahlungsmittel zu akzeptieren, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Je mehr Firmen, Zahlungsabwickler und Kreditkarten-Anbieter dies täten, desto größer werde der Nutzen und damit der Wert von Kryptowährungen.

          Steiler Aufstieg

          Beim Handelsstart im Februar 2009 war der Bitcoin nur ein paar Cent wert gewesen. In den ersten Jahren entwickelte sich die Währung abseits der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. zunächst hatte die Kryptowährung wegen ihrer Anonymität vor allem den Ruf, für kriminelle Geschäfte genutzt zu werden. Erst nach und nach interessierten sich immer mehr Privatanleger und schließlich auch Banken und professionelle Investoren für das Thema. 2013 durchbrach der Bitcoin zum ersten Mal die 1000-Dollar-Marke. 

          Hinter der Digitalwährung steckt die Idee einer Währung, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik existiert. Anders als klassische Währungen werden digitale Zahlungsmittel nicht von einer zentralen Stelle kontrolliert, auch Buchungen müssen nicht von einer zentralen
          Stelle bestätigt werden. 

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