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Wechselkursmechanismus : Kroatien testet die Euro-Einführung

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Der kroatische Finanzminister Zdravko Maric will sein Land in den Euro führen – und dafür 2020 einen wichtigen Schritt gehen. Bild: EPA

Kroatien will nächstes Jahr einen wichtigen Schritt gehen, um den Euro einzuführen. Dafür muss das Land nach strengen Regeln seine Währung unter Kontrolle halten.

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          Kroatien will in Kürze eine wichtige Weiche für eine künftige Euro-Mitgliedschaft stellen. Finanzminister Zdravko Maric kündigte am Mittwoch an, die Teilnahme am europäischen Wechselkursmechanismus (ERM 2) zu beantragen. Dies soll bis zum Wochenende geschehen. Kroatien will ab 2020 am ERM 2 teilnehmen. Die Mitgliedschaft ist eine Vorstufe für die spätere Einführung des Euro. Ein Land muss mindestens zwei Jahre am ERM 2 teilgenommen haben.

          So soll sichergestellt werden, dass dessen Währung nicht zu stark schwankt. Während dieser Zeit sind maximal Schwankungen von 15 Prozent um des Eurokurses erlaubt. Sollten die Europäische Zentralbank (EZB) und die Euro-Staaten zustimmen, könnte das Balkanland frühestens 2023 der Währungsgemeinschaft beitreten. Aktuell ist Dänemark das einzige Land außerhalb der Eurozone, welches am ERM 2 teilnimmt. 

          In einer Umfrage der kroatischen Zentralbank aus diesem Jahr hatten sich 52 Prozent der Teilnehmer für den Euro ausgesprochen. 40 Prozent waren dagegen. Kroatiens Währungshüter lassen die Landeswährung Kuna derzeit in einer engen Spanne von 7,4 bis 7,7 Kuna zum Euro schwanken. Zuletzt stand die Landeswährung unter Aufwertungsdruck, worauf die Notenbank mit Devisenmarkt-Interventionen reagierte. 

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