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Kritik an Geldpolitik der FED : Trump wettert abermals gegen amerikanische Notenbank

  • Aktualisiert am

Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell im November 2017 Bild: Reuters

Eine „Zinserhöhung wäre töricht“, poltert der amerikanische Präsident in Richtung der Notenbank Fed. Trump brauche die Flexibilität niedriger Zinsen, um die amerikanische Wirtschaft im Handelsstreit mit China zu stützen.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die amerikanische Notenbank Fed wiederholt heftig angegriffen. Eine Zinserhöhung in der nächsten Woche wäre unklug, sagte Trump am Dienstag in einem Interview mit Reuters. „Ich denke, das wäre töricht, aber was kann ich sagen?“, fügte der Republikaner hinzu. Er brauche die Flexibilität niedriger Zinsen, um die amerikanische Wirtschaft im Handelsstreit mit China zu stützen.

          Trump selbst hatte Fed-Chef Jerome Powell vor gut einem Jahr für den Chefposten bei der Zentralbank nominiert. Der amerikanische Präsident hat die Fed in den letzten Monaten heftig kritisiert. Wegen ihrer strafferen Geldpolitik hatte er die Fed für „verrückt“ erklärt und als „lächerlich“ bezeichnet.

          Da die Fed ihre Ziele weitgehend erreicht hat, hebt sie nun schrittweisedie Zinsen an, um die Teuerung in Schach zu halten. Die amerikanische Notenbank steuert am 19. Dezember auf ihre vierte Zinserhöhung in diesem Jahr zu.

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