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Krisenwährung : Goldpreis auf Vier-Monatshoch

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Gold erreichte zum Wochenauftakt den höchsten Stand seit vier Monaten. Bild: dpa

Die Sorge vor einer Eskalation in der Ukraine hat Anleger zu Beginn der Woche verstärkt in sichere Anlagehäfen getrieben. Zu den großen Gewinnern gehört Gold.

          Die Krim-Krise lässt die Aktienmärkte abstürzen. Anleger verkauten europäische Aktien in großem Stil. Der russische Aktienmarkt brach um mehr als zehn Prozent ein, Dax und EuroStoxx verloren zeitweise jeweils mehr als zwei Prozent. Zu den großen Gewinnern zählt dagegen der Goldpreis:

          Das glänzende Edelmetall erreichte zum Wochenauftakt den höchsten Stand seit vier Monaten. „Durch geopolitische Risiken ist Gold wieder als sicherer Hafen gefragt“, kommentierte ein Rohstoffanalyst aus Singapur die Lage. Ein weiterer Experte geht davon aus, dass der Goldpreis kurzfristig weiter steigen dürfte. Seit Jahresbeginn ist der Preis für das gelbe Edelmetall bereits um etwa zwölf Prozent gestiegen, nachdem er im vergangenen Jahr zeitweise auf bis zu 1180 Dollar abgerutscht war. In der Spitze stieg der Preis am Montag für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) auf 1350 Dollar. So viel wurde für das gelbe Edelmetall zuletzt Ende Oktober bezahlt. Der Goldpreis konnte damit den Aufwärtstrend seit dem Jahreswechsel weiter fortsetzen.

          Im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat die internationale Gemeinschaft nach militärischen Drohungen aus Moskau zuletzt ein diplomatisches Warnsignal an den Kreml geschickt. Die sieben führenden Industrienationen der Welt (G7) hatten in der Nacht zum Montag alle Vorbereitungstreffen für den G8-Gipfel in Russland im Juni ausgesetzt.

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