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Griechenland hofft auf die Auferstehung aus Ruinen

Eurozone : Zinsspekulation auf den Fortbestand

Griechenlands hohe Schulden lassen die Sorgen um die Währungsunion steigen. Für Anleger, die an den Fortbestand des Euro glauben, eröffnet dies interessante Zinsspekulationen: Es locken Renditen bis zu 6 Prozent.

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  • Ein Schritt zurück, ein Schritt nach vorn: Welche Absichten verbindet Ferenc Gyurcsány mit seinem Rücktrittsangebot?

    Osteuropa : Das Anlegerinteresse erwacht

    Die Kapitalmärkte in Osteuropa profitieren von der zunehmenden Risikofreude der Anleger auf der ganzen Welt. Fachleute warnen jedoch vor einem Rückschlag, denn die Instabilität in der Region nimmt zu.
  • Demonstration: Ungarns Nationaldichter Petöfi soll den Zustand des Landes besser nicht sehen

    Ungarn : Warten, bis das Chaos aus der Welt ist

    Ungarns Ministerpräsident Gyurcsány tritt zurück. Die Marktreaktionen sind verhalten. Denn wie es mit Ungarn weitergeht, wird sich erst zeigen, wenn klar ist, was nachher kommt. Für einen Zahlungsausfall spricht derzeit eher wenig.
  • Jonglieren mit Milliarden: Sarkozy, Kanzlerin Merkel und Barroso

    Sorge vor Staatsbankrotten : EU verdoppelt „Notfallfonds“

    Die EU erhöht den Finanzrahmen für Hilfskredite an notleidende Mitgliedsländer in Osteuropa auf 50 Milliarden Euro. Ungarn und Lettland haben schon Hilfe in Anspruch genommen, Rumänien verhandelt noch. Zudem will die EU den Internationalen Währungsfonds (IWF) stärken - auch finanziell.
  • Kasachstans Banken sollen nicht staatlich bleiben

    Kasachstan : Deutliche Abwertung der Währung

    Die Lage der kasachischen Banken ist desolat. Der Staat beteiligte sich mit mehr als 70 Prozent an zwei der vier größten Finanzinstitute. Notenbankpräsident Martschenko hält die Verstaatlichung aber nur für eine Übergangslösung.
  • Es gibt viel zu reparieren im Baltikum

    Baltische Staaten : Die Tiger liegen danieder

    Extremer als bei den baltischen Staaten können volkswirtschaftliche Beurteilungen kaum schwanken: In der jüngeren Vergangenheit wurden sie noch als baltische Tiger gefeiert, inzwischen bezeichnet mancher Estland, Lettland und Litauen eher als Bettvorleger.
  • Bröckelnde Plattenbauten in Cluj, Rumänien

    Hilfszahlungen : Teure Unterlassung

    Sie waren die aufstrebenden Stars des Kontinents. Jetzt stehen die meisten Staaten Osteuropas kurz vor dem Bankrott. Ungarn, Rumänien und das Baltikum - sie alle sind überschuldet und wollen Geld vom Westen. Helfen ist sehr teuer. Doch nicht helfen könnte am Ende noch mehr Geld kosten.
  • Die Zeiten waren für Gasprom schon besser

    Gasprom : Der Rubel ist das Problem

    Bei russischen Unternehmensanleihen wird das Risiko eines Zahlungsausfalls hoch eingeschätzt. Das signalisieren die hohen Renditeaufschläge. Bei den Dollar-Anleihen des Gasriesen Gasprom dürfte die Entwicklung des Rubel aber das größere Risiko sein.
  • Devisenmarkt : Osteuropäische Währungen erholen sich

    Hat der Devisenmarkt recht, so scheint der Höhepunkt der Mittel- und Osteuropakrise, die in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen beherrschte, vorerst überschritten zu sein. Denn die Währungen der Region holen schon seit Tagen deutlich auf.
  • „Wir haben bewiesen, dass wir solidarisch sein können”

    Europa : EU begrenzt Hilfskredite für Osteuropa

    Osteuropa darf nicht auf höhere Hilfskredite von der Europäischen Union hoffen. Die EU-Finanzminister lehnten es bei ihrem Treffen in Brüssel ab, den entsprechenden Finanzrahmen für die Kredite über die bestehende Obergrenze hinaus auszudehnen.
  • Die Schlote der rumänischen Industrie rauchen weniger

    Rumänien : Zahlungshilfen beunruhigen Anleger nicht

    Auch Rumänien muss nun Zahlungshilfen in Anspruch nehmen. Doch an den Anleihemärkten bleibt es ruhig. Die EU spielt die Unterstützung herunter und zeigt sich auch für die Zukunft grundsätzlich hilfswillig.
  • Devisenmarkt : Dammbruch bei der türkischen Lira

    Die Lira hat lange dagegen angekämpft. Doch jetzt ist die Notierung zum Euro doch auf ein neues Tief abgerutscht. Charttechnisch gesehen kommt das einem Dammbruch gleich. Weitere Verluste scheinen nicht ausgeschlossen zu sein.
  • Russland : Rubel-Abwertung bringt Bonitäten unter Druck

    Der Rubel fällt und die Kreditmärkte sind eingefroren. Für russische Unternehmen, die sich während des Rohstoffbooms üppig im Ausland verschuldet haben, bringt dies Ungemach. Vor allem Nicht-Exporteure könnten Schwierigkeiten bekommen.
  • Osteuropa : Währungen verlieren an Wert

    Das Gipfeltreffen in Brüssel hat die Anleger mit Fokus auf Osteuropa enttäuscht - frische Ideen von der Politik blieben aus. So starteten die Währungen nicht nur am Montag mit weiteren Kursverlusten, sondern könnten auch weiter unter Druck bleiben.
  • Lettland: Die finanzielle Krise ist zur politischen geworden

    Osteuropa : Die Starken und die Schwachen

    Nach dem Sondergipfel zeigen sich die meisten osteuropäischen Staatsanleihen etwas erholt. Doch im Falle einiger Länder könnte diese Erholung Episode bleiben.
  • Im Regen: Sparkassenfiliale im slowakischen Bratislava

    Osteuropa : Zertifikate im freien Fall

    Der Kurssturz an den Aktienmärkten trifft Osteuropa-Zertifikate mit voller Wucht. Eine Wende ist bisher nicht in Sicht. Trotzdem sehen Experten in Osteuropa unverändert hohes Wachstumspotential.
  • Sie wollen ihr Geld zurück: Anleger protestieren vor einer Bank in Kiew

    Osteuropa : Die Krise trifft die Staaten mit voller Wucht

    Ein hoher Bedarf an ausländischem Kapital bringt zahlreiche Länder in Ost- und Mitteleuropa stark unter Druck. Weltbank-Chef Robert Zoellick fordert von den westeuropäischen Staaten Unterstützung für die notleidenden Länder.
  • Wird in Rumänien wohl vorerst ein vertrauter Anblick bleiben

    Rumänien : Die Börse findet einfach keinen Boden

    Nach einer bereits 2008 enttäuschenden Vorstellung befinden sich rumänische Aktien auch in diesem Jahr im freien Fall. Offenbar befürchten die Anleger, dass das Land seine volkswirtschaftlichen Schwächen nicht in den Griff bekommt.