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Chinas Immobilienentwickler : Krisenkonzern Evergrande warnt abermals vor Liquiditätsengpässen

  • Aktualisiert am

Aufgebrachte Anleger am Montag vor der Evergrande-Zentral in Shenzen Bild: AFP

Gespräche mit Interessenten über Verkauf von Vermögenswerten verlaufen bislang erfolglos. Negative Medienberichte seien Grund für Vertrauensverlust der Anleger.

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          Der in Geldnot geratene chinesische Bauträger Evergrande warnt abermals vor Liquiditätsrisiken wegen einem Rückgang seiner Immobilienverkäufe. Der zweitgrößte Immobilienentwickler des Landes führe zwar Gespräche mit potentiellen Investoren, um einige seiner Vermögenswerte zu veräußern, habe aber bislang keine „wesentlichen Fortschritte“ gemacht, hieß es in einer Einreichung an der Hongkonger Börse. Das Unternehmen zeichne „anhaltende negative Medienberichte“ für die Beeinträchtigung des Anlegervertrauens verantwortlich, was zu einem weiteren Umsatzrückgang im September führe.

          Verärgerte Anleger hatten sich am Montag vor dem Hauptsitz von Evergrande in Shenzhen versammelt und forderten ihr Geld zurück. Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, es befinde sich in „beispiellosen Schwierigkeiten“, dementierte jedoch Spekulationen über einen drohenden Konkurs.

          Bereits vor rund zwei Wochen hatte der überschuldete Konzern erstmals selbst vor Liquiditäts- und Ausfallrisiken gewarnt, falls es ihm nicht gelingen sollte, die Bautätigkeit wieder aufzunehmen, Beteiligungen zu verkaufen und Kredite zu erneuern.

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