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Börsengänge im Amerika : Börsenneulinge in Not

  • -Aktualisiert am

Der amerikanische Fahrdienstvermittler Uber geht an die Börse. Bild: dpa

Der Mitfahrdienst Uber wird beim Börsengang die Risikoscheu der Anleger zu spüren bekommen. Daran Schuld hat auch die Politik von Präsident Trump.

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          Noch kreist Trumps Zollhammer nur, aber der amerikanische Präsident hat alle Vorbereitungen dafür getroffen, dass von diesem Freitag an Wareneinfuhren aus China in die Vereinigten Staaten im Wert von 200 Milliarden Dollar nicht länger mit Sonderzöllen von 10, sondern sogar von 25 Prozent belegt werden. Seit Trump am vergangenen Wochenende diese Drohung ausstieß, schwanken die Aktienkurse stark und sind vor allem in China deutlich gefallen. Starke Kursschwankungen schaden besonders Unternehmen, die gerade auf dem Weg zur Börse sind. Der Mitfahrdienst Uber, der an diesem Freitag in Amerika sein Börsendebüt geben will, wird die Risikoscheu der Anleger und die gesunkene Bewertung seines seit kurzem börsennotierten Konkurrenten Lyft zu spüren bekommen. Falls Trumps Hammer am Freitag tatsächlich niedersaust, würde wohl in Deutschland (fast) jeder Börsengang abgesagt. Nach den vielen Absagen im vierten Quartal 2018 hat sich in diesem Jahr noch kein einziges Unternehmen an die Deutsche Börse getraut. Das kleine österreichische Unternehmen Frequentis versucht es immerhin. Aber gegen Trumps Zollhammer haben es alle Börsenneulinge schwer.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

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