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Tim Kanning (kann.)

KfW-Zuschüsse : Klimaschutz für alle

  • -Aktualisiert am

Um den Klimaschutz zu fördern, beteiligt sich der Staat teils mit üppigen Zuschüssen an den Kosten von Sanierungen. Bild: dpa

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen möglichst viele mitmachen. Zur Not auch mit Hilfe staatlicher Geldgeschenke.

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          So mancher, der gerne vom Klimaschutz redet, sieht zuerst einmal „die Politik“, „die Konzerne“ oder noch besser „die Chinesen“ in der Pflicht. Der sitzt in seinem in die Jahre gekommenen Eigenheim mit uriger Einmalverglasung oder – der Klassiker – fährt drei Mal in der Woche mit dem SUV zum Bio-Supermarkt um die Ecke. Doch die von der Politik gesetzten Klimaschutzziele können nur erreicht werden, wenn möglichst viele mitmachen. Die Fördermittel der staatlichen KfW sollen ein Ansporn dazu sein. Zu den größten Energieverschwendern hierzulande gehören schlecht isolierte Häuser. Deshalb gibt die Förderbank für die Dämmung, den Einbau neuer Fenster oder die Erneuerung der Heizungsanlage besonders viel Geld. Mit den Zuschüssen zu Ladesäulen will sie nun den Kauf von Elektroautos schmackhaft machen. In normalen Zeiten haben Förderdarlehen mit günstigen Zinsen gereicht, damit zumindest viele Bauherren auf mehr Energieeffizienz setzen. Doch in Zeiten, in denen auch ganz normale Kredite zu Niedrigstzinsen zu haben sind, muss die KfW noch einmal draufsatteln. Um ihre Fördermittel attraktiv zu halten, setzt sie zunehmend auf Geldgeschenke.

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

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