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Geldanlage : So tickt die Generation Aktie

Die Börsentafel in Frankfurt am Main Bild: dpa

Viele junge Leute haben die Börse für sich entdeckt. Eine neue Studie zeigt: Sie interessieren sich sehr für ETFs, aber wenig für Nachhaltigkeit.

          2 Min.

          Es war kurz nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020, als sich die Finanzwelt plötzlich mit einem neuartigen Phänomen auseinandersetzen musste. Erstmals seit Langem interessierten sich junge Menschen in Deutschland wieder für die Börse: Ausgerechnet inmitten der größten Gesundheitskrise der vergangenen Jahrzehnte eröffneten sie ein Wertpapierdepot und ließen sich auch nicht von der Geldanlage abbringen, als die Kurse stark schwankten.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Was genau diese jungen Anleger umtreibt, hat nun das Center for Research in Financial Communication der Universität Leipzig in einer neuen Studie erforscht, die der F.A.S. exklusiv vorliegt. Dafür hat ein Team rund um den Leipziger Kommunikationswissenschaftler Christian Pieter Hoffmann junge Anleger bis 35 Jahre befragt und die Resultate mit den Antworten von älteren Anlegern verglichen. Erste Erkenntnis: „Auch wenn die jungen Anleger eher auf digitalem Wege via App oder Neobroker an die Börse finden, so unterscheiden sich ihre Anlagemotive nicht fundamental von denen anderer Altersklassen“, sagt Hoffmann. Tatsächlich sagen 76,5 Prozent der jungen Börsenfans, ihr Ziel sei langfristiger Vermögensaufbau, und mehr als 60 Prozent hoffen, an der Börse einen Ausgleich für das niedrige Zinsniveau zu finden.

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