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JP Morgan : JP Morgan erzielt abermals Rekordgewinn

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JP Morgan ist die größte Bank der Vereinigten Staaten. Bild: Reuters

Amerikas größtes Geldhaus JP Morgan meldet den nächsten Riesengewinn. Auch Wells Fargo verdient gut. Die Aktienkurse reagieren.

          Die amerikanische Großbank JP Morgan eilt von Rekord zu Rekord. Das mit Abstand größte Geldhaus der Vereinigten Staaten verdiente im ersten Quartal dieses Jahres 9,2 Milliarden Dollar – das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie noch nie.

          Wie die Bank in New York weiter mitteilte, zogen die Einnahmen von 26,8 auf 29,9 Milliarden Dollar an, auch das ein Rekordwert. Im Investmentbanking behauptete Bankchef Jamie Dimon Platz eins auf der ganzen Welt, der Marktanteil der von ihm geführten Bank betrug beinahe zehn Prozent. Der Aktienkurs legte vorbörslich an der Wall Street um zwei Prozent zu. JP Morgan ist an der Börse derzeit ungefähr 350 Milliarden Dollar Wert.

          Gute Zahlen vermeldete auch Konkurrent Wells Fargo. Im ersten Quartal verdiente das Geldhaus laut eigenen Angaben vom Freitag unter dem Strich 5,9 Milliarden Dollar und damit rund 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - sanken indes um ein Prozent auf 21,6 Milliarden Dollar. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen und kamen bei Anlegern gut an. Die Aktie stieg vorbörslich zunächst um etwa zwei Prozent. Für Wells Fargo machten sich abermals Kostensenkungen bezahlt, zudem profitierte die Bank weiterhin von einem starken Kreditgeschäft. Allerdings kommt das Unternehmen wegen seiner Skandale der vergangenen Jahre nicht aus den Schlagzeilen.

          Finanzkrise hinter sich gelassen

          Erst Ende März hatte Vorstandschef Tim Sloan nach nur rund zweieinhalb Jahren an der Spitze seinen Posten geräumt. Seine Amtszeit war von einer Affäre um fingierte Konten und anderen Skandalen geprägt, die zu zahlreichen Entlassungen sowie etlichen Klagen und Strafen führten.

          Die neuen Zahlen zeigen abermals, dass die amerikanischen Banken die Finanzkrise längst hinter sich gelassen haben und nun regelmäßig Milliardengewinne erwirtschaften. In Deutschland sprechen die Führungen der Deutschen Bank und der  Commerzbank derweil über einen Zusammenschluss der beiden Geldhäuser.

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