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Joschka Fischer zur Krise : „Die Folgen werden irreversibel sein“

Der frühere hessische Umweltminister Joschka Fischer im Gespräch über die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Ökologie. Bild: Reuters

Es gibt nur einen grünen Ausweg aus der Krise, sagt der frühere Außenminister Joschka Fischer im Gespräch. Christian Staub vom Vermögensverwalter Fidelity warnt dagegen vor zu drastischen Maßnahmen.

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          Wie kommt die Wirtschaft aus der aktuellen Rezession heraus? Wenn es nach dem früheren Außenminister und Grünen-Politiker Joschka Fischer geht, dann ist die Antwort klar: Es gibt nur einen grünen Ausweg. „Wir dachten wir haben die Welt wissenschaftlich und wirtschaftlich im Griff. Das war ein Fehler, für den wir jetzt einen hohen Preis zahlen“, sagt Fischer im Gespräch mit der F.A.Z.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Man dürfe niemals der Hybris verfallen, die Natur auszublenden. An diesem Punkt sei ein Vorangehen, und auch eine europäische Vorreiterrolle ökonomisch vernünftig; weil dadurch die Märkte von morgen entstünden, so Fischer weiter. Die Finanzindustrie habe dabei schon begonnen, ihre Investitionen in die richtige, also nachhaltige, Richtung zu lenken, so der frühere Grünen-Politiker weiter.

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