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F.A.Z. exklusiv : Jahressteuerbescheinigungen der Commerzbank mit Fehlern

Die Aufräumarbeiten im Filialnetz sind nicht beendet. Bild: AP

Die Commerzbank wiegelt ab, doch die IT-Panne reicht weiter: Verlusttöpfe von Kunden verschwinden, Sparerfreibeträge und Kapitalertragsteuer werden fehlgebucht.

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          Immer mehr Indizien deuten darauf hin, dass in den Steuerbescheinigungen der Commerzbank an ihre Kunden für das Jahr 2021 mehr im Argen liegen könnte als nur eine verspätete Zustellung. Mehrere Commerzbank-Kunden haben sich an die F.A.Z. gewandt und sich über Fehler beschwert, deren Folgen von zu hoher Abführung von Kapitalertragsteuer bis zur Verweigerung der Annahme der Steuererklärung durch Elster führen. Die Palette der Ungereimtheiten ist breit gefächert.

          Hanno Mußler
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Archibald Preuschat
          Redakteur in der Wirtschaft

          Auf Fragen nach weiteren Kunden­beschwerden teilt die Pressestelle der Commerzbank mit, ihr seien nur Kunden bekannt, die sich über die verspätete Zu­stellung ihres Jahressteuerbescheinigung 2021 beschwerten. Dabei handele es sich um „Einzelfälle“. Darüber hatte diese Zeitung Ende Juli berichtet und im Anschluss einige Leserreak­tionen erhalten. So ist eine Darstellung der Commerzbank unrichtig: Die Ursache für die Software-Panne, die zur verspäteten Lieferung der Jahressteuerbescheinigungen 2021 führt, liegt eben nicht darin, dass die Commerzbank ihren Kunden eigentlich etwas Gutes habe tun wollen.

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