https://www.faz.net/-gv6-acp95

Neuer IPO-Kandidat : Batteriehersteller BMZ plant Börsengang im September

  • Aktualisiert am

Aktienkurse im Blick: Anzeigetafel an der Frankfurter Börse Bild: dpa

Laut Marktgerüchten steht ein weiterer Börsenkandidat aus dem Sektor der Elektromobilität in den Startlöchern. Die Bewertung des Unternehmens könnte demnach rund zwei Milliarden Euro hoch sein.

          1 Min.

          Der deutsche Batteriehersteller BMZ plant Insidern zufolge im September eine Börsennotierung in Frankfurt. Das Unternehmen aus Karlstein könnte dabei mit rund zwei Milliarden Euro bewertet werde, sagten mit den Plänen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters.

          Die Banken Citi, JP Morgan und Berenberg bereiteten den Börsengang vor, der ein Volumen von rund 500 Millionen Euro haben könnte. BMZ prüfe ständig seine Optionen, sagte eine Firmensprecherin am Montag. Die Banken wollten sich nicht äußern.

          Mit dem Umschwung zu Elektromobilität unter dem Druck der globalen Klimaschutzpolitik haben Batteriehersteller gute Geschäftsaussichten und sind bei Anlegern deshalb gefragt.

          BMZ fertigt Batterien und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge, vom E-Bike bis zum Lastwagen sowie auch für Gabelstapler, Werkzeuge, medizinische Geräte oder Stromspeicher. Der Mittelständler, der rund 3000 Arbeitnehmer an sieben Standorten in Europa, den USA und Asien beschäftigt, machte im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro Umsatz und erwartet deutliches Wachstum in diesem Jahr.

          Der Unternehmenswert könne fünf Mal so hoch wie der erwartete Jahresumsatz sein, ähnlich wie beim Konkurrenten Akasol, sagten zwei Insider. Zu den Kunden von BMZ gehören der Gabelstapler-Produzent Kion, Medizingerätehersteller Philips und Werkzeughersteller Stihl. Das 1994 gegründete Unternehmen war von Anfang an profitabel und steigerte den Umsatz in den vergangenen zehn Jahren jährlich um 20 Prozent.

          Weitere Themen

          Rekordfieber an Europas Aktienmärkten

          Börse : Rekordfieber an Europas Aktienmärkten

          Die Aktienindizes Euro Stoxx und Cac 40 klettern auf langjährige Höchststände. Rolls Royce erlebt einen Kurssprung um fast 5 Prozent - der Rohstoffkonzern Glencore verliert.

          Topmeldungen

          Hochwasser im Ahrtal : Déjà-vu der Katastrophe

          War die Flutkatastrophe im Ahrtal ein bislang einmaliges Ereignis und schon der Vorbote des Klimawandels? Zwei Bonner Geoforscher sind skeptisch – und liefern neue Erkenntnisse.
          Die Abgeordnete Doktor Angela Merkel am 22. November 2005 in Berlin nach ihrer ersten Wahl zur Kanzlerin

          Feminismus im Kanzleramt : Angela Merkel und die Frauen

          Angela Merkel hat sich nie zur Feministin erklärt. Was sagt das über sie? Und was hat sich in den sechzehn Jahren ihrer Amtszeit für Frauen in Deutschland verändert?
          Berlin-Kreuzberg, Görlitzer Park: Polizisten nehmen Drogenhändler in Gewahrsam.

          Die gedopte Gesellschaft : „Kokain ist ungesund und lächerlich“

          Immer mehr Menschen kiffen und koksen, die Profite der organisierten Kriminalität steigen, die Politik sagt aber: Weiter so! Die Drogengesetzgebung dient einer Ideologie, sagt der Autor Norman Ohler.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.