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Neuer IPO-Kandidat : Batteriehersteller BMZ plant Börsengang im September

  • Aktualisiert am

Aktienkurse im Blick: Anzeigetafel an der Frankfurter Börse Bild: dpa

Laut Marktgerüchten steht ein weiterer Börsenkandidat aus dem Sektor der Elektromobilität in den Startlöchern. Die Bewertung des Unternehmens könnte demnach rund zwei Milliarden Euro hoch sein.

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          Der deutsche Batteriehersteller BMZ plant Insidern zufolge im September eine Börsennotierung in Frankfurt. Das Unternehmen aus Karlstein könnte dabei mit rund zwei Milliarden Euro bewertet werde, sagten mit den Plänen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters.

          Die Banken Citi, JP Morgan und Berenberg bereiteten den Börsengang vor, der ein Volumen von rund 500 Millionen Euro haben könnte. BMZ prüfe ständig seine Optionen, sagte eine Firmensprecherin am Montag. Die Banken wollten sich nicht äußern.

          Mit dem Umschwung zu Elektromobilität unter dem Druck der globalen Klimaschutzpolitik haben Batteriehersteller gute Geschäftsaussichten und sind bei Anlegern deshalb gefragt.

          BMZ fertigt Batterien und Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge, vom E-Bike bis zum Lastwagen sowie auch für Gabelstapler, Werkzeuge, medizinische Geräte oder Stromspeicher. Der Mittelständler, der rund 3000 Arbeitnehmer an sieben Standorten in Europa, den USA und Asien beschäftigt, machte im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro Umsatz und erwartet deutliches Wachstum in diesem Jahr.

          Der Unternehmenswert könne fünf Mal so hoch wie der erwartete Jahresumsatz sein, ähnlich wie beim Konkurrenten Akasol, sagten zwei Insider. Zu den Kunden von BMZ gehören der Gabelstapler-Produzent Kion, Medizingerätehersteller Philips und Werkzeughersteller Stihl. Das 1994 gegründete Unternehmen war von Anfang an profitabel und steigerte den Umsatz in den vergangenen zehn Jahren jährlich um 20 Prozent.

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