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Selbstfahrende Autos : Intel stößt Börsengang der Autotochter Mobileye an

  • Aktualisiert am

Mobileye-CEO Amnon Shashua vor der Nasdaq in New York Bild: Reuters

Der amerikanische Chipkonzern will aber die Mehrheit an dem israelischen Tochter-Unternehmen behalten. Und auch eine Preisvorstellung gibt es offenbar schon.

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          Der amerikanische Chipkonzern Intel hat den Börsengang seiner Roboterauto-Tochtergesellschaft Mobileye offiziell auf den Weg gebracht. Mobileye veröffentlichte in der Nacht zum Samstag den Börsenprospekt bei der amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde SEC. Daraus geht unter anderem hervor, dass Intel auch nach der Aktienplatzierung die Kontrolle über das israelische Unternehmen behalten wird.

          Angaben zum Volumen des Börsengangs gab es noch nicht. Nach jüngsten Informationen des Finanzdienstes Bloomberg strebt Intel für Mobileye eine Bewertung von 30 Milliarden Dollar (ungefähr 30,6 Milliarden Euro) an, das ist weniger als ursprünglich angepeilt. Der Halbleiter-Konzern hatte Mobileye im Jahr 2017 für gut 15 Milliarden Dollar gekauft.

          Mobileye ist mit vielen großen Herstellern im Geschäft mit Technik für Fahrassistenzsysteme und rüstete bisher über 117 Millionen Fahrzeuge aus. Seit Jahren entwickelt die Firma auch Technologie fürs autonome Fahren und will Robotaxi-Dienste starten.

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