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Starkes Privatkundengeschäft : ING Deutschland steigert Gewinn: Provisionsertrag legt zu

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Auch Privatkunden können sich für eine Bank lohnen. Bild: obs

Unter dem Strich verdiente das zum niederländischen Finanzkonzern ING gehörende Institut mit 245 Millionen Euro knapp zehn Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Mutterkonzern verdoppelt den Überschuss.

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          Die ING Deutschland hat ihren Gewinn im ersten Quartal dank Zuwächsen im Privat- und Firmenkundengeschäft gesteigert. Unter dem Strich verdiente das zum niederländischen Finanzkonzern ING gehörende Institut mit 245 Millionen Euro knapp zehn Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen des Mutterkonzerns hervorging. Dank des Börsen-Booms legten die Provisionseinnahmen deutlich zu. Die Risikovorsorge für faule Kredite blieb mit 13 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

          „Dank des Wachstums bei Investmentprodukten vor allem in Deutschland und Belgien haben wir mehr Provisionen eingenommen“, sagte ING-Chef Steven van Rijswijk. Das Provisionsergebnis stieg bei der deutschen Tochter um 36 Prozent auf 150 Millionen Euro. Das Zinsergebnis blieb mit 522 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu stabil. Die Bank mit Sitz in Frankfurt steigerte das Volumen der Baufinanzierungen und Konsumkredite. Auch im Firmenkundengeschäft wurden wieder mehr Darlehen als in den vergangenen Jahren abgeschlossen. Sowohl im Privatkunden- als auch im Unternehmenskundengeschäft legte der Gewinn zu.

          ING Deutschland betreibt keine Filialen und hat deswegen im Vergleich zu anderen Ländergesellschaften wie Belgien oder die Niederlande weniger Kosten. Diese gingen im ersten Quartal um 2,7 Prozent auf 330 Millionen Euro zurück.

          Die niederländische Mutter verdoppelte ihren Überschuss im Auftaktquartal auf 1,01 Milliarden Euro. Grund dafür war auch eine deutlich geringere Risikovorsorge für faule Kredite.

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