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Energiekosten treiben Preise : Inflationsrate in Amerika steigt überraschend auf 5,4 Prozent

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Die amerikanische Notenbank unter Jerome Powell hatte die hohen Inflationsraten bisher immer als vorrübergehend bezeichnet. Bild: dpa

Die Inflation erreicht in den Vereinigten Staaten von Amerika wieder das Niveau der Sommermonate. Die amerikanische Notenbank hatte die hohen Raten bisher immer als vorübergehend bezeichnet.

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          In den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im September wieder verstärkt. Die Jahresinflationsrate legte von 5,3 Prozent im Vormonat auf 5,4 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet. Mit dem Anstieg erreichte die Inflation in den USA wieder das Niveau der Sommermonate Juni und Juli, als die Rate den höchsten Wert seit 2008 erreicht hatte.

          In der größten Volkswirtschaft der Welt liegt die Inflation weiter deutlich über dem Inflationsziel der US-Notenbank Fed, die zwei Prozent anstrebt. Die Fed macht aber vor allem vorübergehende Faktoren für die hohe Rate verantwortlich. Insbesondere wird die Inflation durch hohe Energiepreise getrieben. Hier meldete das Ministerium für September im Jahresvergleich eine Verteuerung um knapp 25 Prozent.

          Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im September um 0,4 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Ökonomen hatten nur 0,3 Prozent erwartet. Die Kerninflation ohne im Preis oft schwankende Komponenten wie Energie und Lebensmittel betrug verglichen mit dem Vorjahresmonat 4,0 Prozent. Ökonomen hatten dies erwartet

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