https://www.faz.net/-gv6-9m15k

Fondsgiganten : Auf den Fersen von Blackrock

Das Büro von Blackrock in New York: Der Fondsriese bleibt der größte Vermögensverwalter der Welt. Bild: Bloomberg

Die Amerikaner sind der größte Vermögensverwalter der Welt. Doch schon in wenigen Jahren könnten sie überholt werden. Wie konnte das passieren?

          4 Min.

          Blackrock ist und bleibt der größte Vermögensverwalter der Welt. Den Dämpfer Ende vergangenen Jahres, als das verwaltete Vermögen der Fondsgesellschaft unter die 6-Billionen-Dollar-Marke rutschte, hat sie gut verkraftet. Die am Dienstag vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal weisen ein verwaltetes Vermögen von 6,5 Billionen Dollar aus – mehr als jeder andere Vermögensverwalter auf der Welt. Dem Fondsgiganten flossen allein im ersten Quartal des laufenden Jahres 65 Milliarden Dollar zu und damit acht Milliarden Dollar mehr als im Vorjahresvergleich. Damit verdiente Blackrock mit einem Nettogewinn von 1,05 Milliarden Dollar aber rund drei Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das liegt vor allem daran, dass die Gebühreneinnahmen im vergangenen Quartal geschrumpft sind. Trotz des besten ersten Quartals seit vier Jahren macht ein anderer Vermögensverwalter Blackrock den Posten als größte Fondsgesellschaft der Welt streitig.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Vanguard heißt die Nummer zwei hinter Blackrock, die immerhin ein Vermögen von 5,3 Billionen Dollar verwaltet. Nach Berechnungen von Bloomberg könnte Vanguard schon in vier Jahren Blackrock den Rang ablaufen und die 10-Billionen-Dollar-Marke knacken. Wie erklärt sich das rasante Wachstum von Vanguard und was unterscheidet den Vermögensverwalter von der Konkurrenz?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und Jean-Claude Juncker in Brüssel.

          Brexit-Einigung : Abschied von London

          Die Chance auf einen geregelten Brexit besteht. Europa muss das Thema hinter sich lassen, das so viele physische und psychische Ressourcen verbraucht hat. Doch die EU sollte sich nicht täuschen: Es verlässt nicht nur ein Nettozahler das gemeinsame Haus.

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.