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Investment in Betongold : Der spezielle Charme der Immobilienaktien

Am Fernsehturm: Eine Fusion von Vonovia und Deutsche Wohnen würde vor allem den Berliner Häusermarkt verändern. Foto dpa Bild: dpa

Vonovia will schon wieder ­die Deutsche Wohnen kaufen. Für Anleger interessanter ist aber die Aktie eines anderen Immobilienkonzerns.

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          Rolf Buch probiert es ein drittes Mal. Der Chef von Vonovia, Deutschlands größtem privaten Wohnungskonzern mit mehr als 400.000 Wohnungen, hat abermals ein Kaufangebot für die Nummer zwei, Deutsche Wohnen, abgegeben. Und das nur wenige Tage, nachdem der zweite Versuch knapp gescheitert war. Buch hat die Offerte etwas erhöht, rund 18 Milliarden Euro würde eine solche Übernahme nun kosten, es wäre die größte in Europa, im vierten Quartal soll sie vollzogen werden, wenn die Aktionäre diesmal mehrheitlich zustimmen.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Denen wird angesichts solcher Summen mulmig zumute. Sie werden einen Deal der beiden Dax-Konzerne mit einer Kapitalerhöhung bezahlen müssen, die den Wert ihrer Aktien verwässern wird. Aber trotz dieser Aussichten hielten die Anleger Vonovia die Treue. Der Aktienkurs stieg im Laufe der Woche. Genauso wie der von Deutsche Wohnen. Und der von anderen Immobilienunternehmen wie LEG und TAG Immobilien. Der Sektor ist in diesem Jahr gut gelaufen. Er ist interessant, weil er Anlegern hohe Dividenden, außerhalb von Pandemiezeiten auch stabile Gewinne und weniger Kursschwankungen verspricht. Er ist ein konservatives Aktieninvestment. Etwas geringere Kursgewinne müssen da allerdings in Kauf genommen werden.

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