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Börse : Aktien von Curevac und Biontech brechen wegen Patentdiskussion ein

  • Aktualisiert am

Aktien von Impfstoff-Herstellern stehen unter Druck. Bild: dpa

Die mögliche Aussetzung von Patenten in Amerika zur Eindämmung der Pandemie belastet die Aktien von Impfstoffherstellern. Ansonsten erholt sich die Börse etwas.

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          Die Sorge vor einem teilweisen Wegfall von Erlösen mit Corona-Impfstoffen hat die Aktien der Hersteller am Donnerstag schwer belastet. So unterstützt die amerikanische Regierung für den Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie die Aussetzung von Patenten für Corona-Impfstoffe. Die Kurse der Impfstoffentwickler Curevac und Biontech brachen daraufhin um mehr als zehn Prozent sowie um fast ein Fünftel ein.

          Die Aktien von Astrazeneca legten in London hingegen zu. Das Unternehmen hatte bereits früh angekündigt, mit seinem Impfstoff keinen Gewinn erzielen zu wollen. Im ersten Quartal hatte die Impstoffherstellung sogar etwas auf dem Ergebnis gelastet.

          Unterdessen hat der Dax am Donnerstag seine Erholung fortgesetzt und damit die zu Wochenbeginn erlittenen Verluste nahezu wett gemacht. Zugleich stehen erneut zahlreiche Unternehmensberichte im Fokus.

          Das deutsche Börsenbarometer legte kurz nach dem Handelsstart um 0,30 Prozent auf 15.215,79 Punkte zu. Der M-Dax der mittelgroßen Werte  zeigte sich mit minus 0,09 Prozent auf 32.507,74 Punkte zugleich kaum verändert. Der Eurozonen-Index Euro Stoxx stieg um 0,21 Prozent auf 4011,15 Punkte.

          „Der Dax ist zurück in seiner Handelsspanne aus dem April“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. „Für diejenigen, die in die Abwärtsbewegung hinein verkauft haben, war das eine teure Zwei-Tages-Bewegung“, denn dem Rutsch auf 14.845 Punkte am Dienstag folgte tags darauf eine prompte Rückkehr deutlich über 15.000 Punkte.

          Hauptthema der Anleger aber bleibe die Zinsentwicklung. „Die Fed-Mitglieder tun alles, um Sorgen über einen starken Inflationsanstieg und ein baldiges Ende der Anleihekäufe zu zerstreuen“, ergänzte Altmann mit Blick auf die amerikanische Notenbank.

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