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Anstieg der Immobilienpreise : Hier wird der Quadratmeter ziemlich teuer

Wohnen im Grünen ist gerade beliebt. Bild: Lando Hass

Trotz Corona steigen die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen sehr kräftig. Vor allem im Umland der Großstädte spürt man die Lust auf mehr Raum.

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          Wohnen wird nicht billiger. Trotz Corona sind die Preise für Wohnimmobilien im zurückliegenden Jahr weiter deutlich gestiegen. „Nachdem sich die Teuerung im ersten Halbjahr mehr oder weniger unverändert fortgesetzt hatte, zog sie in der zweiten Jahreshälfte sogar etwas an“, schreibt die Bundesbank in ihrem Immobilien-Jahresbericht. Bereinigt um die Inflation, verteuerten sich Wohnungen 2020 um 9,6 Prozent. Das geht aus dem „Wohnatlas“ der Postbank und des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts hervor, der der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Damit war der Preisanstieg sogar stärker als im Vorjahr. Zwar gingen auch in den teuren Großstädten die Preise weiter in die Höhe – besonders bemerkenswert aber war der Postbank zufolge der Preisanstieg in deren Umland.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Gerade in der Pandemie wachsen die Wohnträume“, meinte Eva Grunwald, die Leiterin des Immobiliengeschäftes der Postbank. „Dazu gehört der Wunsch nach einem Garten oder einem Balkon, mehr Platz und mehr Licht und möglicherweise nach einem Arbeitszimmer für das Homeoffice.“ In der Corona-Krise hätten die Menschen die Erfahrung gemacht, dass es in einer Stadtwohnung schnell eng werde und das urbane Trendviertel im Lockdown nicht mehr ganz so reizvoll erscheine: „Viele sehnen sich danach, die Stadt hinter sich zu lassen.“

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