Die Krise spitzt sich zu
- -Aktualisiert am
Neue Wohnungen in Leipzig: Bei Wohnimmobilien hat sich der Preisrückgang verlangsamt. Bild: dpa
Große Immobiliengesellschaften haben in jüngster Zeit mit schlechten Nachrichten aufgewartet. Bei der TAG fiel im ersten Halbjahr ein Verlust von fast 305 Millionen Euro an. Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?
Deutlich gestiegene Zinsen, eine schwächere Konjunktur und eine rückläufige Nachfrage belasten den deutschen Immobilienmarkt. Nun hat sich die Krise mit den Schieflagen von drei Bauträgergesellschaften zugespitzt. Die Nürnberger Project Real Estate AG wird nach Angaben ihres Insolvenzverwalters Schultze & Braun einen Insolvenzantrag stellen, nachdem drei wichtige Tochtergesellschaften dies schon getan haben.
Zudem stellte der Münchener Luxusimmmobilienentwickler Euroboden einen Insolvenzantrag sowie die auf den Büromarkt spezialisierte Development Partner aus Düsseldorf. Bei der Project-Gruppe hatten über die Schwestergesellschaft Project Investment mehr als 32.000 Anleger Ende 2022 rund 1,4 Milliarden Euro angelegt. Bei der Euroboden müssen Gläubiger von zwei Anleihen über zusammen 115 Millionen Euro nun um ihr Geld bangen.
Jetzt 30 Tage kostenfrei testen 2,95 € / Woche
Jetzt kostenfrei Zugang abonnieren?