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Immobiliengeschäft im Wandel : Genau hinsehen

  • -Aktualisiert am

Wohnungsangebot: Hier gibt es noch etwas zum Kaufen. Bild: dpa

Der Trend zum Homeoffice sorgt für einen Wandel auf dem Immobilienmarkt. Was folgt daraus für Anleger? Manches lässt sich dabei von Versicherungen abschauen.

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          Immer wieder stellt sich die Frage, ob der Immobilienmarkt hierzulande zu überhitzen droht – und Anleger davon deshalb besser die Finger lassen sollten. Für die Versicherungen in Deutschland sieht die Antwort darauf eindeutig aus: Die Branchenvertreter erkennen nach ei­ner neuen Umfrage zumindest bislang keine Gefahr und steigern ihre Immobilienquote seit beinahe zehn Jahren Stück für Stück.

          Dennoch wandelt sich auch ihr Anlageverhalten. Das neue, beliebteste Investmentziel sind die Wohnimmobilien, die an den Logistikflächen als bisherigem Spitzenreiter vorbeigezogen sind. Einige Plätze dahinter rangieren nun Büros, die zuvor auch schon ganz vorn lagen, sowie Einzelhandel und Hotels. Mancher Wandel ist durch die Corona-Pandemie entstanden, die keinen Einbruch auf dem Im­mobilienmarkt verursacht, aber im­merhin den Trend zum Home­office hervorgebracht hat.

          Von den Versicherungen können sich andere An­leger durchaus abschauen, dass es sich lohnt, auch die einzelnen Bereiche auf dem Immobilienmarkt genau zu betrachten. Dazu zählen die Anlageklasse einer möglichen Investition gewiss, aber eben fast noch mehr der Ort und dessen Perspektive. Versicherungen legen das Kapital vor al­lem an guten bis sehr guten Standorten in Ballungsräumen an. Es sollte sich lohnen, diesen Rahmen im Blick zu haben und den Taschenrechner zu zücken. Sicher werden sich so auch auf dem Büromarkt noch attraktive Anlagen finden.

          Jan Hauser
          Redakteur in der Wirtschaft.

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