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Immobilienpreise : Gute Heimat, schlechte Heimat

Auf Sylt lässt es sich leben, wenn man sich eine Immobilie leisten kann. Bild: dpa

Nicht in allen Regionen in Deutschland werden Häuser immer teurer. Im Durchschnitt aber stiegen die Preise 2017 um 5,5 Prozent. Wo geht es abwärts – und warum?

          4 Min.

          Im Durchschnitt sind die Immobilienpreise in Deutschland im vergangenen Jahr noch mal kräftig gestiegen – auch wenn manche Fachleute wie die Immobilienweisen in Berlin schon warnen, der Aufwärtstrend könne bald ein Ende haben. Auch die Deutsche Bundesbank hatte auf mögliche Preis-Übertreibungen in den Großstädten hingewiesen. Wie die Postbank jetzt in ihrem jährlichen Wohnatlas berichtet, betrug der Preisanstieg von Wohnimmobilien in Deutschland inflationsbereinigt im vergangenen Jahr durchschnittlich 5,5 Prozent.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Je nach Region gab es aber deutliche Unterschiede. In immerhin 242 von 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten hätten die Immobilienpreise im Vorjahresvergleich zugelegt, also immer noch in der deutlichen Mehrzahl. Gleichwohl gab es auch eine ganze Reihe von Regionen, in denen die Preise sogar schon um zweistellige Prozentsätze gefallen sind. Die Gründe, warum eine Region in der einen oder anderen Gruppe gelandet ist, waren dabei unterschiedlich. Wichtig war oft die Nähe oder Ferne zu Großstädten mit Arbeitsplätzen – und die eigene Wirtschaftskraft der jeweiligen Region.

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