https://www.faz.net/-gv6-981yb

Immobilienpreise : Gute Heimat, schlechte Heimat

Auf Sylt lässt es sich leben, wenn man sich eine Immobilie leisten kann. Bild: dpa

Nicht in allen Regionen in Deutschland werden Häuser immer teurer. Im Durchschnitt aber stiegen die Preise 2017 um 5,5 Prozent. Wo geht es abwärts – und warum?

          4 Min.

          Im Durchschnitt sind die Immobilienpreise in Deutschland im vergangenen Jahr noch mal kräftig gestiegen – auch wenn manche Fachleute wie die Immobilienweisen in Berlin schon warnen, der Aufwärtstrend könne bald ein Ende haben. Auch die Deutsche Bundesbank hatte auf mögliche Preis-Übertreibungen in den Großstädten hingewiesen. Wie die Postbank jetzt in ihrem jährlichen Wohnatlas berichtet, betrug der Preisanstieg von Wohnimmobilien in Deutschland inflationsbereinigt im vergangenen Jahr durchschnittlich 5,5 Prozent.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Je nach Region gab es aber deutliche Unterschiede. In immerhin 242 von 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten hätten die Immobilienpreise im Vorjahresvergleich zugelegt, also immer noch in der deutlichen Mehrzahl. Gleichwohl gab es auch eine ganze Reihe von Regionen, in denen die Preise sogar schon um zweistellige Prozentsätze gefallen sind. Die Gründe, warum eine Region in der einen oder anderen Gruppe gelandet ist, waren dabei unterschiedlich. Wichtig war oft die Nähe oder Ferne zu Großstädten mit Arbeitsplätzen – und die eigene Wirtschaftskraft der jeweiligen Region.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Schnelle Produktion: Ein Brückenträger für Genua, geschweißt in der Werft, montiert auf der Baustelle

          Brücken vom Dock : Wie Italiens Werften Brücken bauen

          Deutschland hat stillgelegte Werften und kaputte Brücken. Was man daraus machen kann, zeigt Italien in vorbildlicher Manier. Der Schiffsbaukonzern Fincantieri denkt die Stahlverarbeitung breiter.
          Durch ein neues Missbrauchsgutachten schwer belastet: der damalige Papst, Benedikt XVI., am 17. Oktober 2005 im Petersdom im Vatikan

          Missbrauch im Erzbistum München : Die Lüge Benedikts

          Ein Gutachten über sexuellen Missbrauch im Erzbistum München belastet den emeritierten Papst. Fragen wirft vor allem ein Sitzungsprotokoll aus dem Jahr 1980 auf.