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Kriminell mit Digitalwährung : Das Geschäft mit illegalen Bitcoinminen

Arbeiter in einer Bitcoin-Serverfarm in der chinesischen Provinz Sichuan. Bild: EPA

Bitcoinfarmen rentieren sich in Deutschland für gewöhnlich nicht – zu hoch sind die Strompreise hierzulande. Kriminelle zwackten deshalb den benötigten Strom einfach illegal ab. Nun stehen sie vor Gericht.

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          Klingenthal ist für vieles bekannt. Das kleine Städtchen im sächsischen Vogtland war im Mittelalter eine Hochburg des Bergbaus, später wurden hier von böhmischen Exilanten Geigen und andere Musikinstrumente gefertigt, und heute ist die Skischanze Austragungsort von Weltcup-Springen. Sigmund Jähn, der erste Deutsche, der in den Weltraum geflogen ist, wohnt ganz in der Nähe. Doch nun hat es Klingenthal mit einer ganz anderen Meldung in dieser Woche in die Medien geschafft: Mit einem Großeinsatz gegen Stromklau, den sogenannte „Miner“ verursacht haben sollen.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Doch von vorne: In den vergangenen Jahren haben sogenannte Digitalwährungen für Aufsehen gesorgt. Sie sind eigentlich zum Bezahlen gedacht, doch waren sie zuletzt eher ein Gut für Zocker, da die Transaktionen zu teuer und langwierig waren sowie die Kursschwankungen zu stark. Für Zocker sind sie allerdings ein Paradies, da die Preise lange Zeit nur eine Richtung kannten: nach oben.

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