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Hypoport-Aktie im Blick : Absturz eines Überfliegers

Hypoport-Zentrale an der Klosterstraße in Berlin Mitte. Bild: Picture Alliance

Der Aktienkurs des einstigen Börsen-Lieblings Hypoport ist gewaltig unter die Räder gekommen. Während die einen vom baldigen Comeback überzeugt sind, sehen die anderen eine längere Durststrecke.

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          Es entbehrt nicht einer gewissen Logik, wenn das, was an der Börse stark steigt, am Ende auch genauso stark fallen kann. Auf mehr als das 40-Fache war der Kurs des Immobilienunternehmens Hypoport in den Jahren 2015 bis einschließlich 2020 gestiegen, was einem jährlichen Durchschnittsertrag von rund 86 Prozent entspricht. Davon ist aktuell nicht mehr viel übrig: der Kurs ist von seinem Höchststand von 614 Euro am 4. Februar des Vorjahres mittlerweile bis auf zuletzt 86,65 Euro zurückgekommen. Dabei hatte sich die Aktie noch einmal gut erholt und vor rund einem Jahr beim Stand von 600 Euro ihr altes Rekordhoch fast noch einmal eingeholt.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Was dann folgte, war aber ein rekordverdächtiger Kursrutsch um wiederum recht genau 86 Prozent auf weniger als ein Siebtel des einstigen Rekordhochs. Einen Tiefschlag erhielten die Aktionäre Ende der vergangenen Woche, als sie nach Kursverlusten von drei Vierteln am vergangenen Freitag gleich noch mal einen Kursverlust von fast 50 Prozent erleben mussten.

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