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Energiekrise : Wo es sich jetzt zu sparen lohnt

Nicht zu kalt: Wer die Temperatur im Kühlschrank richtig einstellt, kann einiges sparen. Bild: Picture Alliance

Derzeit flattert unliebsame Post ins Haus: Preiserhöhungen bei Strom und Gas. Wo stehen eigentlich die größten Stromfresser?

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          Nur wenige werden davonkommen. Derzeit flattert in den meisten Haushalten Post vom Energieversorger ins Haus. Die Unternehmen bereiten ihre Kunden auf kräftige Erhöhungen vor. Ehrlicherweise haben sich die meisten Menschen bisher ziemlich wenig darum gekümmert, wie viel Gas oder Strom sie im Jahr eigentlich verbrauchen. Und noch viel weniger haben sie sich darum gekümmert, wie viele Kilowattstunden (kWh) das zusammengenommen sind. Mit den kräftigen Aufschlägen hat sich das nun geändert. Höchste Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

          Preiserhöhungen

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Das Vergleichsportal Verivox zählt derzeit rund 140 Preiserhöhungen von örtlichen Stromversorgern für November, Dezember und Januar um 53 Prozent im Durchschnitt. Die Grundversorgungstarife lagen im Durchschnitt zuletzt noch leicht unter 37 Cent je Kilowattstunde. Laut Bundesnetzagentur ist jeder vierte Haushalt in diesem Tarif. Viele Bestandskunden lägen derzeit unter der Schwelle für die Strompreisbremse von 40 Cent je Kilowattstunde. „Wir rechnen also mit deutlich steigenden Preisen zum Jahreswechsel“, heißt es. Sechs Wochen im Voraus müssen Versorger Preiserhöhungen ankündigen. Die Frist für Anhebungen zum Jahreswechsel ist damit am 20. November. Was Strom von Januar an kostet, wird gerade jetzt erst klar.

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