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: Hewlett-Packard-Zahlen belasten die Kurse an der Wall Street

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Enttäuschende Quartalszahlen des Computer- und Drucker-Herstellers Hewlett-Packard (HP) haben am Mittwoch die Wall Street belastet und die amerikanischen Standardwerte ins Minus gedrückt. Die Technologietitel ...

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          Enttäuschende Quartalszahlen des Computer- und Drucker-Herstellers Hewlett-Packard (HP) haben am Mittwoch die Wall Street belastet und die amerikanischen Standardwerte ins Minus gedrückt. Die Technologietitel profitierten dagegen von Kursgewinnen bei Softwareunternehmen und hielten sich damit auf der Höhe ihrer Vortagesschlußkurse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloß 0,3 Prozent niedriger mit 9397 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab leicht auf 1000 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloß mit 1760 Punkten nahezu unverändert.

          Der Aktienmarkt war schwächer gestartet. Erneute Gerüchte über eine angebliche Festnahme des Extremistenführers Osama bin Laden durch amerikanische Streitkräfte gaben den Kursen Händlern zufolge dann aber wieder etwas Auftrieb. In Regierungskreisen wurden diese Gerüchte allerdings als absolut unzutreffend zurückgewiesen. Gerüchte über eine angebliche Festnahme des Chefs der Extremistengruppe El Kaida hatten in diesem Jahr bereits mehrfach die Runde an der Wall Street gemacht.

          Insgesamt konzentrierten sich die Anleger auf die schwachen Geschäftsergebnisse von HP. "Es passiert nicht viel heute", sagte Michael Kayes von Eastover Capital Management. "Aber die Zahlen von Hewlett sorgten für eine insgesamt negative Stimmung am Markt." Der Aktienkurs von HP verlor 10,2 Prozent auf 19,85 Dollar, womit der Titel an der Spitze der Verlierer im Dow-Index stand. Der Konzern hatte im dritten Geschäftsquartal bei Gewinn und Umsatz die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt. Zu den Kursverlierern zählten auch Walt Disney. Der Kurs fiel um 1,1 Prozent auf 21,98 Dollar, nachdem die Analysten von Smith Barney die Aktie von ihrer Empfehlungsliste genommen hatten. Altria Group und Merck wiesen jeweils mehr als 2 Prozent Kurssteigerung auf.

          Amerikanische Staatsanleihen tendierten schwächer. Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren verloren 18/32 und rentierten sich dann mit 4,43 (Vortag 4,36) Prozent. Titel mit dreißigjähriger Laufzeit gaben ebenfalls 18/32 nach (Rendite 5,28 nach 5,24 Prozent). (Reuters)

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