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Investmentbanking läuft : Goldman Sachs verdient glänzend an unruhigen Aktienmärkten

  • Aktualisiert am

Goldman Sachs hat im ersten Quartal bestens verdient. Bild: AP

Die Investmentbank Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn vom Ende der Flaute an der Kapitalmärkten und der Steuerreform in den Vereinigten Staaten profitiert.

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          Die Wall-Street-Größe Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn vom regen Handel an den Finanzmärkten profitiert. Die Investmentbank verdiente im ersten Quartal unterm Strich 2,8 Milliarden Dollar und damit 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Geschäfte seien quer durch alle Sparten solide gelaufen, erklärte Bankchef Lloyd Blankfein am Dienstag in New York.

          Besonders gut entwickelte sich das Handelsgeschäft mit Aktien, das um satte 38 Prozent zulegte. Der Handel mit Rohstoffen, Währungen und Anleihen legte um 23 Prozent zu. Konzernweit stiegen die Erträge - also die gesamten Einnahmen - im ersten Quartal um ein Viertel auf 10,0 Milliarden Dollar. Mit den Ergebnissen übertraf die Bank die Erwartungen der Analysten.

          Wegen der weltpolitischen Spannungen - insbesondere der von Präsident Donald Trump geschürten Furcht vor einem globalen Handelskrieg - hatten sich viele Anleger zu Jahresbeginn neu aufgestellt. Das hatte den Handel mit einem Schlag angefacht, nachdem es im vergangenen Jahr an den Finanzmärkten ungewöhnlich ruhig zugegangen war. Am An- und Verkauf von Wertpapieren verdienen die Banken über Gebühren mit. Goldman Sachs war noch im Schlussquartal 2017 wegen des mauen Handelsgeschäfts und einmaliger hoher Kosten für die Steuerreform in Amerika erstmals seit 2011 in einem Quartal in die roten Zahlen gerutscht.

          GOLDMAN SACHS

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          Bereits die Großbanken Citigroup , Wells Fargo und Bank of America hatten über gestiegene Gewinne berichtet. Den Vogel schoss der amerikanische Branchenprimus JPMorgan Chase ab, bei dem unterm Strich im ersten Quartal 8,7 Milliarden Dollar übrig blieben. Von derartigen Gewinnen können Deutschlands Geldhäuser nur träumen. Die Deutsche Bank legt ihre Geschäftszahlen in der kommenden Woche vor.

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