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Marktbericht : Gute Konjunkturaussichten verhelfen Dax zu Jahreshoch

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Bild: reuters

Die Zuversicht der Anleger ist zurückgekehrt: Starke Konjunkturzahlen aus Deutschland, das Ende der politischen Hängepartie in Spanien und der schwache Euro verleihen den europäischen Aktienmärkten Rückenwind.

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          Der Dax ist am Montag auf den höchsten Stand des Jahres gestiegen. Nach einer guten Vorwoche reichte es am Montag für eine Plus von 0,9 Prozent und 10.804 Punkte. Zuvir war der Index bis auf 10.820 Zähler gestiegen.Anzeichen einer Belebung der Wirtschaft im Euroraum hellten die Laune der Anleger weiter auf.

          Sollte das Börsenbarometer nun die Marke von 10.800 Zählern deutlicher hinter sich lassen, würde die Börsenampel auf Grün springen und es könnte weiter aufwärts gehen, sagte  Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin „Index-Radar“.

          Auch der mit 100 Werten den Markt deutlich breiter abbildende F.A.Z.-Index notiert mit einem Zugewinn von 0,8 Prozent auf einem Jahreshoch von 2165 Stellen.

          F.A.Z.-Index

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          Analysten erwarten eine Jahresendrally des Dax'. Vor allem die in den kommenden Tagen anstehenden Unternehmenszahlen dürften weiteren Auftrieb verleihen. „Das nächste Ziel lautet 11.000 Punkte", sagte Aktienstratege Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets. Viele Investoren wetteten darauf, dass die Bilanzzahlen der Unternehmen überwiegend gut ausfallen, betonte Händler Markus Huber von City of London Markets.

          Positiv werteten Anleger, dass die Geschäfte der deutschen Unternehmen in der Industrie und dem Dienstleistungsgewerbe im Oktober deutlich zulegten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euro-Raum kletterte stärker als erwartet um 1,1 auf 53,7 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Dezember, wie eine Markit-Umfrage unter rund 4000 Betrieben ergab. Ab einem Wert von 50 Zählern signalisiert das Barometer Wachstum.

          DAX ®

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          In Spanien machten die Sozialisten am Wochenende den Weg frei für die Wiederwahl des konservativen Regierungschefs Mariano Rajoy und beendeten eine seit zehn Monaten andauernde politische Blockade des Landes. „In Summe erachten wir die anstehende Wahl Rajoys als Happy End nach der langen Politik-Odyssee", sagte Anleihe-Spezialist Christian Lenk von der DZ Bank. Die Rendite der spanischen zehnjährigen Staatsanleihen fiel auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen.

          Anleger legten sich vor allem europäische Bankwerte ins Depot. Der Branchenindex kletterte um 1,6 Prozent auf den höchsten Stand seit fünf Monaten. Gefragt waren spanische Institute wie Banco Popular und BBVA. Deutsche Bank gehörten mit einem Plus von 2,3 Prozent zu den größten Gewinnern im F.A.Z.-Index. „Das Ausfallrisiko der spanischen Banken wird durch die politische Einigung deutlich reduziert", sagte Aktienstratege Heino Ruland von Ruland Research.

          DT. BANK

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          Geschockt reagierten Anleger des deutschen Chip-Anlagenbauers Aixtron. Der Aktienkurs fällt um mehr als 9 Prozent, weil das Bundeswirtschaftsministerium die eigentlich schon genehmigte Übernahme durch den chinesischen Investor FGC nochmals unter die Lupe nehmen will.

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