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Universitätsstädte : Die schwierige Suche nach den Immobilien-Perlen

Ein Teil der historischen Innenstadt von Lüneburg Bild: dpa

In Metropolen sind die Preise für Häuser und Wohnungen schon stark gestiegen. In kleineren Universitätsstädten aber können sich noch einige Anlagechancen bieten.

          3 Min.

          Der längerfristige Einfluss der Corona-Krise auf die Immobilienpreise und den Markt für Wohnungen und Häuser ist noch ungewiss. Viele Fachleute rechnen damit, dass die Preise für Wohnimmobilien erst einmal stagnieren und danach vielleicht durch die Suche nach Sicherheit gestützt werden könnten. Die trübe wirtschaftliche Lage könnte freilich auch für Druck auf die Preise sorgen.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Nach einer kurzen Schockstarre in Folge der Kontaktsperre durch die Bundesregierung vermerke man nun wieder eine gestiegene Nachfrage der Kaufinteressenten, sagt Felix Jahn, Gründer und Vorstand des Maklerunternehmens McMakler. Die täglichen Anfragen auf Inserate erreichten sogar fast Werte vor der Krise. Zwar sei die Durchführung von Vor-Ort-Besichtigungen aktuell eingeschränkt, man sei jedoch in der Lage, für fast jede Immobilie eine begleitete Rundum-Besichtigung mit den Kunden durchzuführen. Die Preise lägen in etwa auf dem Niveau vor der Krise. Doch manche Eigentümer neigten in der aktuellen Krise dazu, ihre Immobilienbestände schneller zu liquidieren, sagt Jahn und geht daher in den kommenden Wochen und Monaten von einem sehr volatilen Markt aus.

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