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Neue Grundsteuer : Auf Hauseigentümer kommen höhere Kosten zu

Die Daten von mehr als 30 Millionen Häusern müssen neu erfasst werden. Stichtag ist in neun Monaten. Bild: dpa

Von 2025 an soll die umstrittene neue Berechnungsmethode der Grundsteuer greifen. Es hängt stark vom Bundesland ab, wen das finanziell besonders trifft. Ein Vergleich zeigt die Folgen für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser.

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          Der Grundsteuer entkommt keiner. Etwas versteckt knabbert sie an jedem Geldbeutel. Nicht ständig, aber beständig. Jedes Jahr einmal. Immobilieneigentümer bekommen eine Rechnung von der Kommune, bei Mietern ist sie ein Posten von vielen auf der Nebenkostenabrechnung. Jetzt muss sie neu berechnet werden, denn die alten Regeln waren verfassungswidrig. Und obwohl es auffällig ruhig um die Reform der Grundsteuer geworden ist, tritt sie gerade in die heiße Phase. Jetzt entscheidet sich, wen sie am stärksten treffen wird.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Denn in den nächsten Wochen und Monaten müssen die nötigen Gesetze dafür verabschiedet werden. Da jedes Bundesland selbst entscheiden darf, wie es die Steuer berechnet, ist da einiges zu beschließen. Es gibt ein Modell des Bundes, das bereits verabschiedet ist und dem bisher sieben Länder folgen wollen, nämlich Berlin, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

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