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Staatsanleihen : Griechenlands Rendite auf Rekordtief

Griechenlands Finanzminister Christos Staikouras gibt der Rückgang der Risikoprämie Rückenwind für neue Anleiheemissionen. Bild: Reuters

Die Regierung in Athen genießt das Vertrauen der Märkte. Die Risikoprämien fallen auf historisch niedrige Niveaus. Auch Italiens Titel sind sehr gefragt.

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          Die Risikoprämien Griechenlands sinken am Anleihemarkt auf Rekordtiefs. Am Montag stieg der Kurs der zehnjährigen Staatsanleihe des Landes, nachdem die Ratingagentur Fitch am Wochenende die Bonitätsnote des immer noch überschuldeten Landes um eine Stufe auf „BB“ angehoben hatte. Das war verbunden mit einem Rückgang der Rendite auf 1,137 Prozent, das bislang niedrigste Niveau.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          An den Märkten nährte die Hochstufung des Ratings die Ansicht, dass sich die Regierung in Athen nun am Anleihemarkt leichter finanzieren kann. Die Bewertung der Kreditwürdigkeit durch Fitch ist die bislang höchste, seitdem Griechenland im Jahr 2010 in die Staatsschuldenkrise geriet.

          Im vergangenen Jahr waren griechische Titel in Europa die Staatsanleihen mit den höchsten Erträgen, da sich die Wirtschaft erholt und die Märkte Hoffnungen in die neue konservative Regierung setzen. Am Anleihemarkt wetten einige Investoren nun darauf, dass die zehnjährige Rendite unter 1 Prozent fällt.

          Salvini verliert wichtige Wahl

          In den vergangenen Wochen ist die griechische Rendite zeitweise sogar unter die der italienischen Staatsanleihen gefallen. Doch zum Wochenauftakt ging auch die Risikoprämie für zehnjährige Staatsanleihen Italiens deutlich zurück.

          Grund war der Wahlerfolg der Regierungspartei Partito Democratico: Die Sozialdemokraten verteidigten ihre Hochburg Emilia Romagna gegen die rechtsnationale Lega von Matteo Salvini. Die Rendite der zehnjährigen Papiere fiel um zeitweise mehr als 0,2 Prozentpunkte bis auf 1,0259 Prozent.

          Der Wahlausgang beruhigte den Markt, der ansonsten vorgezogene Neuwahlen mit einem anschließenden Sieg des eurokritischen Salvini befürchtet hätte.

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