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Goldman und JP Morgan : Trump-Wahl macht Banker reicher

Lloyd Blankfein ist Chef von Goldman Sachs Bild: Reuters

Der rasante Kursanstieg von Bankaktien nach der Wahl Donald Trumps hat einige der bekanntesten Wall-Street-Manager reicher gemacht. Es geht um einen hohen Millionenbetrag.

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          Der rasante Kursanstieg von Bankaktien nach der Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten hat einige der bekanntesten Manager der Branche erheblich reicher werden lassen. Jamie Dimon, der Vorstandsvorsitzende des Finanzkonzerns JP Morgan Chase, und Lloyd Blankfein, der den Wettbewerber Goldman Sachs führt, konnten sich darüber freuen, dass der Wert der von ihnen gehaltenen Anteile und Aktienoptionen an ihren Unternehmen im vergangenen Jahr um jeweils mehr als 150 Millionen Dollar gestiegen ist.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Das ergab eine Untersuchung der „Financial Times“ mit der auf Managervergütung spezialisierten Analysegesellschaft Equilar. Dieser Wertzuwachs geht fast ausschließlich auf Kursgewinne der Banken nach der Wahl zurück.

          Der Kurs von JP Morgan legte bis zum Jahresende noch um 18 Prozent zu, Goldman Sachs schaffte sogar ein Plus von 24 Prozent. Dahinter steckte vor allem die Hoffnung auf weniger Regulierung der Finanzbranche unter Trump.

          Die Begeisterung ist aber abgekühlt, seit Jahresbeginn haben sich die Aktien von JP Morgan und Goldman Sachs schwächer entwickelt als der Gesamtmarkt. Der Kurs von Goldman Sachs - und damit auch von Blankfeins Aktienpaket - fiel sogar um 8 Prozent.

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