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Goldman-Chef im Gespräch : „Wir müssen China etwas entgegensetzen“

  • -Aktualisiert am

Der Österreicher Wolfgang Fink führt die Geschäfte der Goldman Sachs Bank Europe SE mit Sitz in Frankfurt. Bild: Bloomberg

Goldman-Sachs-Banker Wolfgang Fink führt die Geschäfte des Geldhauses in Deutschland. Im Interview spricht er über Gefahren für Europas Industrie und die Angst vor dem Ende des Aufschwungs.

          8 Min.

          Herr Fink, der Aufschwung ist zu Ende, allenthalben werden die Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Wie hart wird der Absturz?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir rechnen mit keinem Absturz, sondern einer weichen Landung. Zu Dramatik gibt es auf Basis der fundamentalen Daten keinen Grund – vorausgesetzt, uns treffen keine politischen Querschläger. Die Themen kennt jeder: Handelsstreit China/Amerika, Brexit. Abgesehen davon, schätzen wir das Risiko einer Rezession als gering ein.

          Der Absturz an den Börsen war schon Ende 2018 heftig.

          Wir haben eine starke Korrektur an den Märkten gesehen – in einigen Bereichen kann man auch von einer Überreaktion oder „overshooting“ sprechen.

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