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Gold der Bundesbank : Mehr Licht!

Es ist ja sehr schön, wenn die Deutsche Bundesbank interessierten Bürger erstmals einen Barren Gold zeigt, der Jahrzehnte in New York lagerte. Verschwörungstheorien entkräften kann sie damit aber nicht.

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          Es ist ja sehr schön, wenn die Deutsche Bundesbank am Wochenende erstmals ihre Tür für interessierte Bürger öffnet und ihnen einen Barren aus Gold zeigt, das in den vergangenen Jahrzehnten in New York lagerte. Die einschlägigen Verschwörungstheorien, wonach der größte Teil des Goldes angeblich längst weg sei, wird die Bundesbank damit aber nicht entkräften können.

          Man muss die besonders unter Goldfreunden verbreiteten Theorien nicht ernst nehmen, und die Bundesbank muss auch nicht die Sicherheit des Goldes vernachlässigen und ihre Tresore für jedermann öffnen. Aber die Notenbanken der großen Industrienationen sind selbst daran schuld, dass über das Gold häufiger geraunt wird als über andere Wertgegenstände: Seit Jahrzehnten haben sie eine Mauer des Schweigens um das Edelmetall aufgebaut und den Eindruck erweckt, bei den Goldreserven handele es sich um eine Art Heiligen Gral.

          Wer nicht oder nur wenig über Leihgeschäfte mit Gold kommuniziert, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann das Gerücht kursiert, alles Gold sei längst verliehen. Zeitgenossen, die noch das absurdeste Gerücht glauben, finden sich immer.

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