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Geldanlage-Kommentar : Langer Atem zahlt sich aus

Große Vermögen vermehren sich schneller als kleinere. Das hat vor allem zwei Ursachen.

          Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum große Vermögen auf lange Sicht häufig größere Zuwachsraten erzielen als kleinere Vermögen: Große Vermögen werden erstens häufig breiter gestreut. Zum Teil ist dieser Prozess unfreiwillig. Denn während sehr vermögende Privatanleger sehr wohl in der Lage sind, in Anlageformen wie Beteiligungskapital (Private Equity) oder Hedgefonds zu investieren, bleiben solche Produkte Anlegern mit kleineren Vermögen entweder ganz oder doch weitgehend verschlossen.

          Aber viele Besitzer kleinerer Vermögen verzichten freiwillig, und auf lange Sicht zu ihrem Nachteil, auf die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, ihr Geld auf unterschiedliche Finanzprodukte zu verteilen. Der klassische deutsche Sparbuchsparer ist dafür ein einprägsames Beispiel.

          Der zweite wesentliche Unterschied, der die Reichen von den weniger Vermögenden trennt, ist häufig der Anlagehorizont. Nicht wenige große Vermögen sind über Generationen entstanden und werden mit dem Ziel verwaltet, künftigen Generationen zur Verfügung zu stehen. Langer Atem, verbunden mit der Bereitschaft, auf kurzfristige Spekulationen zu verzichten, zahlt sich aus.

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