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Betrugsprozess S&K : Da waren’s noch fünf Angeklagte

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Abtrennung des Verfahrens: Weil der Angeklagte Hauke B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Prozess teilnehmen kann, sitzen nur noch fünf der Angeklagten vor dem Frankfurter Landgericht.

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          In dem Betrugsprozess gegen die Frankfurter Immobiliengruppe S&K lichtet sich die Reihe der Angeklagten. Wie ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt dieser Zeitung bestätigte, hat die zuständige Strafkammer unter Vorsitz von Richter Alexander El Duwaik das Verfahren gegen den Mitangeklagten Hauke B. abgetrennt. Bei dem ehemaligen Geschäftsführer des Hamburger Fondshauses United Investors habe eine vom Gericht bestellte Sachverständige eine temporäre Verhandlungsunfähigkeit festgestellt, sagte der Gerichtssprecher. Der Fondsexperte ist demnach schon seit mehreren Wochen erkrankt und kann nicht mehr vor Gericht erscheinen. Mehrere Sitzungstermine in dem Strafverfahren mussten daher schon ausfallen.

          Wie die fünf anderen Angeklagten sitzt Hauke B. seit mehr als dreieinhalb Jahren in Untersuchungshaft in einem hessischen Gefängnis. Schon im Herbst vergangenen Jahres hatte er über körperliche Beschwerden in der Haft geklagt. Ob die Strafkammer den Fondsexperten aus der Untersuchungshaft entlässt und wann das abgetrennte Verfahren gegen ihn wiederaufgenommen werden kann, steht nicht fest. Diese Entscheidung liegt ausschließlich bei der Strafkammer, erklärten der Gerichtssprecher und die Staatsanwaltschaft Frankfurt übereinstimmend.

          Der Prozess gegen die beiden S&K-Gründer Stephan Schäfer und Jonas Köller sowie vier weitere Männer läuft seit Ende September 2015. Mit ihrer mehr als 1750 Seiten langen Anklage wirft ihnen die Staatsanwaltschaft vor, mit Hilfe eines komplizierten Firmengeflechts Tausende Anleger um mindestens 240 Millionen Euro betrogen zu haben. Mit den Geldern sollen Schäfer und Köller ihren Lebensstil mit Rennwagen und ausschweifenden Parties finanziert haben. Nach Bekanntwerden des jüngsten Beschlusses wurde der Prozess fortgesetzt. Doch ein Ende des Verfahrens ist noch in weiter Ferne.

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