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Art Investment : Picasso und Monet kaufen – mit Private Equity

Das Bild „Im Boot“ (1887) von Claude Monet Bild: dpa

Der Markt für Kunstkredite ist lukrativ. Die Gesellschaft Athena Art Finance will genau das nutzen.

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          Der Finanzinvestor Carlyle steigt ins Geschäft mit Kunstanlegern ein. Mit der Private-Equity-Sparte der Bank Pictet hat er ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das über einen Geldtopf von 280 Millionen Dollar verfügt. Daraus reicht die Gesellschaft an Käufern von Kunst Kredite aus, die ausschließlich mit den erworbenen Kunstwerken besichert sind.

          Klaus Max Smolka
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Athena Art Finance heißt die Gesellschaft und ist in New York ansässig. Carlyle schießt das Eigenkapital aus einem 2014 geschlossenen eigenen Fonds ein. Athena richtet sich unter anderem an reiche Privatleute und Familienvermögens-Verwalter.

          Die Gesellschaft verleiht je Transaktion bis zu 50 Prozent des geschätzten Werts, den das fragliche Kunstwerk erzielt. Und sie nimmt nur Kunstwerke als Pfand an, die sich am Markt gut wieder verkaufen lassen. Die Gemälde müssen mehr als 2 Millionen Dollar wert sein, der Künstler soll schon eine anerkannte Karriere hinter sich haben, wie Oliver Sarkozy sagt, jener Geschäftsführer von Carlyle, der Athena ins Leben gerufen hat.

          In Frage kommen etwa 80 Künstler – darunter Francis Bacon, Claude Monet, Pablo Picasso und Gerhard Richter – sowie jene Künstler, die 2014 den höchsten Wert nach dem Marktbericht der Messegesellschaft Tefaf zugemessen bekamen. Der Markt für Kunstkredite liegt nach Kalkulation von Carlyle 7 Milliarden Dollar schwer.

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