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Die Vermögensfrage : Wie spare ich für den Nachwuchs?

  • -Aktualisiert am

Ab damit in die Sparbüchse? Es gibt bessere Alternativen. Bild: dpa

Wer für seinen Enkel oder sein Patenkind Geld anlegen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten. Doch ganz gleich welche Anlageform man wählt: Entscheidend ist auch, auf wessen Namen Konto oder Depot laufen.

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          Wenn die ersten Plüschtiere, Wimmel- und Pixi-Bücher verschenkt sind, stellen sich viele Eltern, Großeltern und Paten oft die Frage, wie sie Geld für die Kleinen zurücklegen können. Die Auswahl ist riesig. Denn nicht nur zum Weltspartag werden zahlreiche Finanzprodukte feilgeboten. Anleger können beispielsweise zwischen zahlreichen Versicherungsprodukten, Bausparverträgen, Bank- oder Fondssparplänen wählen. Allerdings ist nicht jedes Angebot für einen Vermögensaufbau für die Kleinen geeignet – schließlich lassen insbesondere Kosten eine mögliche Rendite deutlich schrumpfen. „Viele Finanzprodukte sind teuer und daher ungeeignet“, sagt Niels Nauhauser, Abteilungsleiter Altersvorsorge, Banken und Kredite bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Auch existiert das eine Produkt, das für alle sinnvoll ist, leider nicht. Denn es kommt – wie generell bei Geldanlagen – auch immer darauf an, wie risikobereit der Anleger ist, wie lange er das Geld anlegen und wie flexibel er sein möchte.

          Beim Sparen für das Kind ist allerdings nicht nur relevant, welches Produkt Opa, Oma oder die Paten aussuchen. Entscheidend ist auch, auf wessen Namen Konto oder Depot laufen. Schließlich hat die Entscheidung mitunter Auswirkungen auf die Steuer sowie auf die Frage, ob das Kind später Bafög erhält oder aber ob die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin greift. Wem das alles zu umständlich ist und wer sich nicht durch verschiedene Anlagevarianten wühlen möchte, der kann auch einfach den Klavierunterricht, den Malkurs oder andere Aktivitäten des Kindes bezahlen. Ganz ohne Depot oder Sparplan.

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