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Geldanlage für Kinder : Richtig Sparen für die Kleinsten

Wer für seine Kinder Geld ansparen möchte, sollte einiges beachten. Bild: dpa

Viele Eltern wollen ETF-Sparpläne für ihren Nachwuchs nutzen. Mit ein paar Tricks lassen sich unnötige Kosten vermeiden.

          5 Min.

          Der kleine Max wird gerade erst drei Jahre alt, aber an der Börse ist er schon dick im Geschäft. Sein Papa hat kurz nach der Geburt einen ETF-Sparplan für ihn aufgelegt und investiert seither jeden Monat 100 Euro in den Weltaktienindex MSCI World. Die 3400 Euro, die dabei bislang zusammengekommen sind, sind an der Börse nun schon 4600 Euro wert. Der kleine Max könnte sich also – wenn er sich auch nur im Geringsten dafür interessierte – schon über einen „Spekulationsgewinn“ von 1200 Euro freuen und sich rein rechnerisch schon wie ein Vierjähriger fühlen. 

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dass schon nach drei Jahren ein Kursplus von mehr als 30 Prozent auf dem Zettel steht, ist natürlich auch den Besonderheiten der Corona-Pandemie geschuldet. Der satte Kurseinbruch im vergangenen Frühjahr und die rasche Erholung der Märkte danach haben einem Vorteil von Sparplänen die volle Entfaltung ermöglicht: Anleger, die ihren Plan konsequent fortführen, investieren auch in den ungemütlichsten Börsenzeiten einfach immer weiter. Wenn die Kurse so richtig einbrechen, kaufen sie dann viele ETF-Anteile zu günstigen Preisen, die im Aufschwung kräftig an Wert gewinnen. 

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