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: Geld für Bischöfe und Pfarrer

  • Aktualisiert am

Erzbischof Robert Zollitsch im Dom in Fulda Bild: dpa

Grundsätzlich tragen die Kirchen ihre Personalkosten selbst, sie werden zum größten Teil vom Kirchensteueraufkommen bestritten, berichten die Kirchen. Darüber hinaus zahlen alle Bundesländer an ihre Landeskirchen und Bistümer noch „Dotationen“ aufgrund alter Entschädigungsverträge aus früheren Jahrhunderten.

          Grundsätzlich tragen die Kirchen ihre Personalkosten selbst, sie werden zum größten Teil vom Kirchensteueraufkommen bestritten, berichten die Kirchen. Darüber hinaus zahlen alle Bundesländer an ihre Landeskirchen und Bistümer noch "Dotationen" aufgrund alter Entschädigungsverträge aus früheren Jahrhunderten.

          Ein Großteil dieser Gelder ist für Personalkostenzuschüsse bestimmt, wobei etwa der Freistaat Bayern die Dotationen traditionell auch direkt an die kirchlichen Würdenträger überweist, ihre Abgaben einbehält, etc. Anderswo erhalten die Kirchen Pauschalen. In Köln plant das Erzbistum von der Pauschale für den Erzbischof ein Gehalt, vergleichbar mit einem Staatssekretär der Besoldungsgruppe B 11, ein (Grundgehalt 10 653,81 Euro).

          Die Zuschüsse für "niedrigere" Kirchenmitarbeiter koppeln viele Staatskirchenverträge an die Beamtenbesoldung im Land. In Schleswig-Holstein kritisierte der Landesrechnungshof diese Praxis in seinem Bericht von 2007: Erstens habe der Staatskirchenvertrag in der neuesten Fassung von 1957 aus "Gleichbehandlungsgründen" Kirchen in die Dotationen einbezogen, die gar keine Uralt-Entschädigungsrechte gehabt hätten.

          Zweitens habe man den Kirchen 0,65 Euro "pro Seele", also pro Mitglied versprochen, wobei man angenommen habe, dass fast alle Bürger im Land Kirchenmitglieder seien. Heute beschere die dynamische Verweisung auf die Beamtenbesoldung den Kirchen 7,15 Euro "pro Seele" - dabei sei die Zahl der Seelen geschrumpft.

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