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Frühaufsteher : Der Dax kämpft mit der Marke von 7500 Punkten

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Der hohe Ölpreis und die Krise am Immobilienmarkt dämpften offenbar auch den Konsum, sagten Beobachter. Der März-Kontrakt des Bund-Futures überwand die Widerstände bei 115,89 Prozent und 115,92 Prozent und stieg um 45 Basispunkte auf 115,93 Prozent. Das Tageshoch lag bei 116,02 Prozent und das -tief bei 115,53 Prozent. Unterstützungen seien bei 115,31 Prozent und 115,19 Prozent auszumachen, hieß es bei der WestLB. Umgesetzt wurden 1.236.965 Kontrakte. Der BOBL-Future stieg um 27 Basispunkte auf 109,81 Prozent.

Dollar in Fernost unter Druck

Sorgen vor einer Rezession in den Vereinigten Staaten haben den Dollar am Mittwoch in Fernost unter Druck gebracht. Der Euro legte auf 1,4840 Dollar nach 1,4807 Dollar am Vorabend in New York zu. Zum Yen lag die europäische Gemeinschaftswährung wenig verändert bei 158,30 Yen. Der Dollar fiel mit 106,59 Yen zur japanischen Währung zeitweise auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren.

Positiv wirkten zeitweise Marktgerüchte, die amerikanische Notenbank könnte auf einer Krisensitzung kurzfristig die Zinsen senken. Die Notenbank wollte sich nicht dazu äußern. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,0890 Franken je Dollar und etwa 1,6157 Franken je Euro.

Aktien fallen in Hongkong auf breiter Front

Zu einem Ausverkauf auf breiter Front kommt es am Mittwoch an der Börse in Hongkong nach den sehr schwachen amerikanischen Vorgaben vom Vortag. Der Hang Seng-Index verliert zum Mittag (Ortszeit) bei als stark beschriebenem Umsatz 4 Prozent oder 1.022 Punkte auf 24.816. Der weiter eingetrübte Konjunkturausblick nach enttäuschenden amerikanischen Konjunkturdaten vom Vortag sorge wie auch an den Nachbarbörsen der Region für Verkaufsdruck, berichten Händler. „Es ist eine Art Panikstimmung, aber der Verkaufsdruck dürfte in Kürze abebben, da der Markt überverkauft ist“, so ein Teilnehmer. Der Index habe seit Ende Oktober mehr als 6.500 Punkte eingebüßt und als nächster Halt gelte der 250-Tage-Durschschnitt bei 23.406 Punkten. Händler sprachen sogar schon von einem Bärenmarkt.

Angst vor Rezession drückt Nikkei-Index auf 26-Monats-Tief

Furcht vor einer Rezession in den Vereinigten Staaten hat die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch auf neue Tiefstände gedrückt. Damit folgten sie den negativen Vorgaben aus New York, wo die Leitindizes um mehr als zwei Prozent eingebrochen waren. Zudem machten Händler den Anstieg des Yen zum Dollar für den Kursverfall verantwortlich, der die Exporte der Unternehmen verteuert und so die Konzerngewinne schmälert.

An der Tokioter Börse schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 3,4 Prozent tiefer bei 13.504 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index brach 3,5 Prozent auf 1302 Zähler ein.

“Einige Fonds werfen trotz guter Fundamentaldaten ihre Aktien auf den Markt, um ihre Positionen aufzulösen“, begründete Tomokatsu Mori, Cheffondsmanager bei Fukoko Capital Management, die herben Kursabschläge. Auch die Börsen in Südkorea, Hongkong, Taiwan, Singapur, Australien und Shanghai verzeichneten massive Kursverluste.

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